Nach tödlichem Unfall im Erzgebirge: Urteil gegen Autofahrer

Marienberg.

Im Fall des im Februar dieses Jahres an der Bundesstraße 174 unweit der Heinzebank totgefahrenen Fußgängers ist am Mittwoch am Amtsgericht Marienberg ein Urteil gesprochen worden. Der 31-jährige Unfallverursacher erhielt wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort eine Freiheitsstrafe in Höhe von sieben Monaten, die zu einer zweijährigen Bewährungszeit ausgesetzt wird. Zudem verhängte der Richter eine dreimonatige Fahrerlaubnissperre und eine Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro. Der 31-Jährige hatte einen 18-jährigen Fußgänger zu spät bemerkt und totgefahren. Auslöser war offenbar Sekundenschlaf. In der Annahme es habe sich um einen Leitpfosten mit Schneestange gehandelt, meldete er sich erst einen Tag später bei der Polizei.

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