Glocken läuten als Hoffnungszeichen über Schwarzenberg

Jeden Abend um 19.30 Uhr sind die Glocken des Ratskellers parallel zu den Glocken der St. Georgen Kirche zu hören. Danach folgt ein musikalisches Intermezzo - Mitsingen ausdrücklich erwünscht.

Schwarzenberg.

In der Stadt Schwarzenberg wird allabendlich ein Zeichen der Hoffnung gesetzt. Türmer Gerd Schlesinger läutet pünktlich 19.30 Uhr die Glocken des Ratskellers parallel zu den Glocken der St. Georgen Kirche. Sind nach drei Minuten die letzten Töne verstummt, tritt Kantor Matthias Schubert mit der Blockflöte an das Fenster seines Arbeitszimmers, während seine Frau Cornelia am Klavier "Der Mond ist aufgegangen" anstimmt. Die Bewohner der Schwarzenberger Altstadt sind aufgerufen, ihre Fenster zu öffnen und die beiden stimmlich zu unterstützen. Halb acht sei eine gute Zeit, sagt Kantor Schubert: "Nach Heute und vor der Tagesschau. Außerdem beginnen unsere Kirchenveranstaltungen immer 19.30 Uhr." Nach dem Lied wird das "Vaterunser" gesprochen. Ausdrücklich weisen die Organisatoren darauf hin, dass dies keine Einladung zum Vorbeikommen ist, sondern in der Aktion die Symbolik des Zusammenhalts steht. (klin)


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