Menschen, soweit das Auge reicht: Eine Szene während der Beisetzung der Opfer des Grubenunglücks von 1921 auf dem Oelsnitzer Friedhof.
Menschen, soweit das Auge reicht: Eine Szene während der Beisetzung der Opfer des Grubenunglücks von 1921 auf dem Oelsnitzer Friedhof. Bild: Bestand Kohlewelt
Stollberg
57 Bergleute im Erzgebirge tot: Als die Tragödie im Friedens-Schacht ganz Sachsen erschütterte

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Die Bergarbeitergemeinde Oelsnitz erlebte vor 105 Jahren eine Katastrophe, die bis heute prägt. Eine Schlagwetterexplosion im Friedens-Schacht führte zu einem der schwersten Grubenunglücke Sachsens. Am Sonnabend wird nicht nur der 57 Toten gedacht.

Ein Augenblick vor 105 Jahren versetzte die Bergarbeitergemeinde Oelsnitz in Schock und Trauer. Am Montagmorgen, dem 24. Januar 1921, kurz nach 7 Uhr, erschütterte eine gewaltige Schlagwetterexplosion den Friedensschacht im Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevier. Was als gewöhnliche Frühschicht begonnen hatte, wurde zu einer der schwersten...
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Ramona Schwabe
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