Gornsdorf ordnet Finanzen neu

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Gornsdorf.

Wegen zahlreicher Änderungen in der Zeit seit der Aufstellung des Haushaltsplanes für 2022 macht es sich notwendig, einen Nachtragshaushalt aufzustellen. Das sagte Kämmerer Jens Anders vor dem Gemeinderat. Man habe beispielsweise zunächst in der Planung mit einem negativen Ergebnis für 2022 gerechnet, aber infolge der Corona-Ausgleichszahlungen und einer positiven Entwicklung bei der Gewerbesteuer sehe der Nachtrag jetzt positiver aus als die ursprüngliche Haushaltsplanung. Damals habe man mit einem Minus in Höhe von knapp 500.000 Euro gerechnet, jetzt werde daraus eine Null. Auch in der mittelfristigen Finanzplanung habe man einen negativen Zahlungsmittelbestand gehabt, der liege jetzt im positiven Bereich. Grund zum Jubeln sei das allerdings noch nicht, sagte Anders. Er erinnerte an die 250.000 Euro Bedarfszuweisung, die 2023 zurückgezahlt werden müssen, außerdem könne es jederzeit bei der Gewerbesteuer Änderungen geben. (vh)

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