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Wahl im Raum Stollberg: Sämtliche Ergebnisse im Überblick

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Bis zuletzt hatten die Parteien und Wählervereinigungen um die Gunst der Wähler gerungen. Mancher Bürger suchte gleich früh am Morgen das Wahllokal auf. Nun stehen alle vorläufigen Ergebnisse fest.

Stollberg.

„Es ist ganz gut angelaufen“, sagte Michaela Hecker, Wahlvorstand im Wahlbezirk 1 in Lugau, am Sonntagmorgen. Schon seit Öffnung des Wahllokals in der Grundschule um 8 Uhr bis 9 Uhr am Vormittag seien immer Bürger da gewesen und alles sei ruhig verlaufen. „Es gab schon Zeitpunkte, an denen Leute auf eine freie Wahlkabine warten mussten“, so die 50-Jährige.

Das Wählervotum in Lugau fiel klar die Freie Wählergemeinschaft Lugau (FWG) auf den ersten Rang mit 42,7 Prozent der Stimmen aus. Die AfD hat 27,8 Prozent Stimmenanteil, die CDU 18,9 Prozent und Die Linke 10,6 Prozent.

Niederdorf schloss als erste Gemeinde im Raum Stollberg kurz vor 21 Uhr die Auszählung ab und meldete das Ergebnis. Die CDU hat sich mit 40,4 Prozent der Stimmen behauptet (2019: 45,2%), gefolgt von den Niederdorfer Bürgern mit 36,9 Prozent Stimmenanteil (2019: 26%) und der Zukunft Niederdorf mit 19,5 Prozent (2019: 21,6%). Die SPD, 2019 nicht vertreten, kommt auf 3,1 Prozent der Wählerstimmen.

In Auerbach erreichte die AfD, die derzeit nicht im Gemeinderat vertreten ist, 19,7 Prozent. Sieger mit großem Vorsprung ist die Bürgervereinigung Auerbach (BVA), die 61,4 Prozent der Bürger wählten (2019: 57%). Die CDU erhielt 11,8 Prozent (2019: 15,2%) und die Freien Wähler Erzgebirge, die vor fünf Jahren nicht vertreten waren, 7,1 Prozent.

In Oelsnitz legte vor allem die AfD zu. Sie liegt mit 27,6 Prozent (2019: 20,7%) der Wählerstimmen fast gleichauf mit der Freien Wählervereinigung „Ein Herz für Oelsnitz/Erzgebirge“, die auf 27,8 Prozent kommt (2019: 30,1%). Die CDU hat 23 Prozent der Stimmen erhalten (2019: 26,9%), gefolgt von der SPD mit 15,1 Prozent, die hinzugewinnen konnte (2019: 9,9%). Die Linke sammelte 6,4 Prozent der Wählerstimmen.

In Stollberg hatte 2019 vor allem Die Linke herbe Verluste einstecken müssen. Auch dieses Mal muss Die Linke den höchsten Rückgang verkraften, nämlich um 7,3 Prozent. Sie kommt damit auf 5,3 Prozent Stimmenanteil. An der Spitze der Wählergunst liegt wie bisher - wenngleich mit Verlusten - die Freie Wählerunion Stollberg mit 35,7 Prozent (2019: 46,8%). Mit 13,1 Prozent neu dabei ist die Wählervereinigung Team SO. Vor ihr positioniert sich mit 20,1 Prozent die AfD, die 3,7 Prozent und damit im Vergleich zu den anderen bereits im Rat vertretenen Parteien und Wählervereinigungen am meisten Stimmen hinzugewinnen konnte. Auf dem zweiten Platz landet in Stollberg die CDU mit 20,5 Prozent Stimmenanteil. Die rechtsextremen „Freien Sachsen“, die mit zwei Bewerbern zur Wahl angetreten waren, bekamen 3,3 Prozent der Stimmen.

In Niederwürschnitz hat die AfD das Rennen gemacht mit 32,9 Prozent Stimmenanteil. Dahinter folgen die CDU mit 31 Prozent und die Freien Wähler Niederwürschnitz mit 24,6 Prozent Stimmenanteil. Die Linke und die SPD sind im einstelligen Prozentbereich zu finden (8,3 Prozent beziehungsweise 3,2 Prozent der Stimmen).

In Hohndorf hat sich die CDU auf dem ersten Platz behauptet (58,5%), es folgen die AfD mit 24,9 Prozent, die SPD mit 14,7 Prozent und die Grünen mit 1,9 Prozent der Stimmen.

In Gornsdorf verbuchen die Listen der Liste „Aus Gornsdorf - Für Gornsdorf“ (AGFG) und „Initiative für Gornsdorf“ (IFG) die meisten Stimmen für sich. Die IFG hat einen Stimmenanteil in Höhe von 48,0 Prozent. Die AGFG verbucht 41,2 Prozent für sich. Danach folgen die Freien Wähler mit 7,8 Prozent und Die Linke mit 3,0 Prozent.

In Thalheim hat die Freie Wählerunion Thalheim 44,2 Prozent der Stimmen erreicht. Die CDU kommt auf 33,7 Prozent, die AfD auf 22,1 Prozent der Stimmen.

In Jahnsdorf waren sieben Parteien und Wählervereinigungen zur Wahl angetreten. Die vier stärksten sind die CDU (37,8 Prozent), die AfD (21,8 Prozent), die Neue Liste Jahnsdorf (NLJ) mit 16,7 Prozent und die Freie Wähler-Gemeinschaft (FWG) mit 14,1 Prozent Stimmenanteil. Es folgen Die Linke (4,5%), die SPD (3,9%) und die Grüne mit 1,1 Prozent der Stimmen.

In Burkhardtsdorf landete die Allgemeine Liste „Neues Burkhardtsdorf“ auf Rang eins mit 40,5 Prozent Stimmenanteil. Die CDU erreichte 24,5 Prozent der Stimmen, die AfD 21,9 Prozent. Die Freien Wähler sicherten sich 10 Prozent und die FDP kam auf 3,1 Prozent der Stimmen.

Maik Trommler, 61 Jahre, jedenfalls bezeichnete den Ablauf der Wahl in seinem Wahllokal in der Grundschule Lugau als „wie immer sehr gut“. Sowohl er als auch Frank Simon (74 Jahre), ebenfalls Lugauer und Wähler im Wahlkreis 1, sind eigenen Aussagen zufolge schon immer wählen gegangen. Maik Trommler früher, weil er im Ausland gearbeitet hatte, per Briefwahl, Frank Simon schon immer persönlich vor Ort.

Dass es im gesamten Kreisgebiet zu keinen Zwischenfällen gekommen sei, darüber informierte Landratsamtssprecherin Katja Peter am Sonntagabend. Lediglich in Raschau musste einem lautstark randalierenden Mann die Tür gewiesen werden, berichtete Hauptamtsleiterin Dana Korb. (hkat)

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