Ferienprogramm: "Es ist wieder so wie früher"

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Nicht auf Beschränkungen achten zu müssen, hat den Spaßfaktor im High-Point erhöht. Doch auch der pädagogische Aspekt kommt im Zschopauer Jugendclub nicht zu kurz.

Zschopau.

Für riesigen Spaß hat das bisherige Sommerferienprogramm des Zschopauer Jugendclubs High-Point gesorgt. Ihre positive Zwischenbilanz macht Mitarbeiterin Martina Oehme nicht nur an den ausgebuchten Angeboten fest. Vielmehr verweist sie auf die strahlenden Gesichter der Kinder, die schon viel erlebt haben. "Sie sind deutlich besser gelaunt als in den vergangenen beiden Coronajahren. Sie wirken viel ausgeglichener", schildert die Betreuerin ihre Eindrücke.

Weil auch die Jugendeinrichtung während der Pandemie Einschränkungen beachten musste, hielt sich die Stimmung meist in Grenzen. Beim Spielen zum Beispiel durch Plexiglasscheiben getrennt, waren dem Spaßfaktor stets Grenzen gesetzt. "Viele Ausfahrten waren gar nicht erst möglich. Und beim Übernachten waren selbst in größeren Zelten nur maximal zwei Kinder erlaubt", berichtet Martina Oehme. Inzwischen hat sich die Stimmung deutlich gebessert. "Es ist wieder so wie früher", sagt auch Mathias Raschke, der sich als Geschäftsführer des High-Point ebenfalls mit um die Betreuung vor Ort kümmert.

Vom Bootshaus aus führte der Weg in der ersten Augustwoche täglich ins Krumhermersdorfer Freibad, da sich dort der Alltag des viertägigen Schwimmcamps abspielte. Von 15 Teilnehmern konnte am Ende gut die Hälfte ein Seepferdchen- beziehungsweise Schwimmabzeichen ablegen. "Darunter sogar ein Abzeichen in Gold", berichtet Martina Oehme. Stolz war sie aber auch auf die Mädchen und Jungen, die nur eine Teilnehmerurkunde erhielten: "Alle haben sich verbessert. Man muss ja bedenken, dass einige vorher noch nie in einem Schwimmbecken gewesen sind." Mehrere Trainingseinheiten am Tag sorgten für die deutlichen Fortschritte.

In der vergangenen Woche spielte sich beim zweiten Projekt, dem Sommercamp, das Geschehen dann fast komplett am Bootshaus des Kanuvereins Falke ab. "Es waren nicht nur Kinder aus der Zschopauer Region dabei, sondern auch aus Ehrenfriedersdorf und Oelsnitz", sagt Martina Oehme.

Viele waren nicht zum ersten Mal dabei, denn auf Spaß wird beim Jugendclub ebenso geachtet wie auf Teamgeist und Wissen. Nicht umsonst stand das Sommercamp diesmal unter dem Motto "Die Welt ist bunt". "Die Kinder sollten lernen, alle so zu akzeptieren wie sie sind - egal, welche Nationalität, Religion, Hautfarbe oder Geschlecht", erklärt Martina Oehme. Zu diesem Thema wurden verschiedene Workshops angeboten.

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