Ein Tagpfauenauge saugt Nektar aus den Blüten eines Baumes.
Ein Tagpfauenauge saugt Nektar aus den Blüten eines Baumes. Bild: Frank Rumpenhorst
Zschopau
Fotowettbewerb: Was den Fotofrühling besonders macht

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Der Wettbewerb startet in die nächste Runde. Dabei bietet das Frühjahr wieder spezielle Bedingungen, die Fotofreunde für sich zu nutzen wissen.

Erzgebirge.

Licht ist beim Fotografieren alles. Im Frühling fällt dieses oft sanft und weich aus, speziell früh am Morgen und am späten Nachmittag - die besten Zeiten, um die Kamera oder das Smartphone herauszuholen. Unbedingt sollte man darauf achten, dass man beim Belichten des Bildes die hellsten Stellen mit im Blick hat. Nichts zerstört ein Landschaftsfoto so wie ein ausgebrannter Himmel, an dem statt Schäfchenwolken und sattem Blau nur eine monoton weiße, weil überbelichtete Fläche zu sehen ist. Moderne Fototechnik bietet da zwar schon einen ordentlichen Dynamikumfang, sodass auch in der Nachbearbeitung viel gerettet werden kann - jedoch längst nicht alles.

Es hält der Frühling natürlich auch ganz andere Motive parat als der karge Winter. Bunte Blumen und Knospen können mit ihren Farben eingefangen werden. Dabei empfiehlt es sich, bewusst mit Schärfe und Unschärfe zu arbeiten. Indes ist es bei vielen Fotos oft nicht die beste Lösung, einfach aus dem Stand zu fotografieren. Das Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven kann viel bewegen. Sich hinzulegen oder in die Hocke zu gehen, ermöglicht interessante Bilder, die sich von einem Schnappschuss abheben.

Auch die Belichtungszeit sollte man bewusst einsetzen. Eine längere Belichtungszeit erzeugt eine Unschärfe, die eine Bewegung einfangen kann. So können fließende Bäche oder wogende Blüten im Wind außergewöhnlich aussehen. Auch bietet der Frühling viele Kontraste zwischen Licht und Schatten sowie Texturen, die in Schwarz-Weiß hervorgehoben werden können.

Vorsicht ist indes geboten beim Fotografieren von Menschen mit dem Smartphone. Kopfporträts aus zu großer Nähe sollte man vermeiden: Durch die in den Geräten meistens verbauten Weitwinkelobjektive wird das Gesicht dann verzerrt. Besser ist es, aus etwas größerer Distanz von mindestens einem Meter zu fotografieren und das Bild dann zuzuschneiden. (urm)


Fotowettbewerb startet in den Frühling

Heimat, das kann ein Ort sein, oder Erinnerungen, Menschen oder Dinge, die ein wohliges Gefühl hervorrufen.

Beim diesjährigen Fotowettbewerb, der am heutigen Donnerstag in die Frühlingsrunde startet, möchte "Freie Presse" Erzgebirge von Ihnen bildlich wissen, was Sie mit dem Begriff verbinden. Unter der Überschrift "Land.Menschen.Heimat" werden wieder in vier nach den Jahreszeiten getrennten Teilwettbewerben schöne, emotionale, lustige, kunstvolle oder einfach alltägliche Bilder gesucht.

Mitmachen funktioniert wie folgt: Loggen Sie sich auf der "Freie Presse"-Internetseite mit Ihren Benutzerdaten ein beziehungsweise erstellen Sie kostenfrei ein Konto. Auf www.freiepresse.de/fotowettbewerb ist dann das Mitmachen möglich. Per Post oder E-Mail eingesandte Fotos können leider nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Am Ende der Jahreszeiten werden die besten fünf Bilder gekürt, am Ende des ganzen Jahres die besten fünf des kompletten Wettbewerbsjahres. Die Gesamtsieger werden prämiert. Noch einmal zur Erinnerung: Das Wettbewerbsmotto lautet "Land.Menschen.Heimat". (urm)

www.freiepresse.de/fotowettbewerb

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