Kosten für neues Sportlerheim steigen weiter

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Umbau des Gebäudes am Sportplatz in Zöblitz sprengt Millionenmarke

Zöblitz.

Die Freude ist riesig gewesen, als vergangenen Sommer passend zum 100-jährigen Vereinsbestehen der Zöblitzer Fußballer der lang gewünschte Umbau des Sportlerheims beschlossen wurde. Die Arbeiten am Vereins- und Funktionsgebäude am Sportplatz in dem Marienberger Ortsteil schreiten voran, wie aus dem Tätigkeitsbericht der Stadtverwaltung hervorgeht. Dennoch gibt es einen bitteren Beigeschmack. Denn die Kosten steigen weiter und weiter - und sprengen mittlerweile die Millionenmarke.

Ausgangspunkt waren ursprünglich 719.000 Euro. Doch schon vor Baustart stand fest, dass sich die Ausgaben für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes auf 833.000 Euro erhöhen werden. Während der Vergabe der verschiedenen Baulose stellte sich heraus, dass aufgrund explodierender Materialpreise und der Baupreissteigerungen auch diese geplanten Kosten nicht gehalten werden können. Schon im August wurde die Millionenmarke erreicht. Und: Das Ende der Fahnenstange scheint noch nicht erreicht.

In ihrer jüngsten Sitzung am Montagabend segneten die Stadträte weitere außerplanmäßige Ausgaben in Höhe rund 23.000 Euro für den Einbau der Außentüren einstimmig ab. Allerdings sind noch nicht alle Gewerke ausgeschrieben, weshalb weitere Mehrausgaben zu den aktuell 1,1 Millionen Euro hinzukommen können. Besorgt über die ständigen Preiserhöhungen äußerte sich SPD-Stadtrat Enrico Haustein. Die mittlerweile entstandenen Kosten würden ihm zu denken geben. Oberbürgermeister André Heinrich (parteilos) versicherte, dass Planer und Firmen bestrebt seien, kostendeckend zu agieren. Zudem habe der Verein aufgrund der Entwicklung angeboten, Eigenleistungen zu übernehmen. Fakt ist: "Wir wollen weiterbauen, um das Projekt zu beenden", so Heinrich.

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