Kultur
„A.-H.“-Effekt: Leipziger Ausstellung zeigt das diktatorisch unmoderne Kunsthandwerk der Nazis

Vom Bauhaus zur Blut-und-Boden-Ästhetik: Wie das NS-Regime die angewandte Kreativität vereinnahmte. Die Ausstellung „Formen der Anpassung“ im Grassi erzählt von der „Gleichschaltung der Dinge“.

„Der Führer ist in der Stadt!“ – Die Nachricht ging am 6. März 1934 in Leipzig um wie ein Lauffeuer. Adolf Hitler weilte an jenem Dienstag auf Einladung von OB Carl Goerdeler in der Pleißenmetropole. Zur Grundsteinlegung für das monumentale, nie vollendete Richard-Wagner-Denkmal. Die vermeintlich frohe Kunde erreichte auch die Aussteller...
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