Rudolf Bergander wechselte nach dem Krieg seinen Kurs und wurde zu einem offiziell gefeierten Vertreter des "sozialistischen Realismus" . 1955 malte er in diesem Stil "Unsere Trümmerfrauen".
Rudolf Bergander wechselte nach dem Krieg seinen Kurs und wurde zu einem offiziell gefeierten Vertreter des "sozialistischen Realismus" . 1955 malte er in diesem Stil "Unsere Trümmerfrauen". Bild: Kunstsammlungen Chemnitz
Kultur
Brüche und Wendungen in neuer Ausstellung im Chemnitzer Museum Gunzenhauser

Freie Presse auf Google News folgen

Eine Schau zeigt die Lebenswege von sechs Künstlerinnen und Künstlern aus der Weimarer Republik in die Nazi-Zeit und darüber hinaus. Ein so spannendes wie diskussionswürdiges Projekt.

Am Anfang malten sie gar nicht so verschieden: Martha Schrag, Lea Grundig, Otto Dix, Rudolf Bergander, Wilhelm Rudolph und Gustav Schaffer orientierten sich alle an einem zwar mehr oder weniger engagierten, aber doch der Neuen Sachlichkeit nahen Realismus. Später gingen sie ganz verschiedene Lebenswege "zwischen den Systemen", so der Untertitel...
Registrieren und testen.
Jetzt mit Ihrer Registrierung 1 Monat gratis testen und alle Beiträge lesen.
Schon Abonnent? Melden Sie sich mit ihren Zugangsdaten an.
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
Das könnte Sie auch interessieren
14:02 Uhr
2 min.
Ab Mitte Juni Einschränkungen auf A4 bei Kodersdorf
Ab Mitte Juni Einschränkungen auf A4 bei Kodersdorf - Zwischen Juni und August wird eine Teilstrecke der A4 erneuert. Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen einstellen. (Symbolbild)
Zwischen Mitte Juni und Anfang November müssen Autofahrer auf der A4 mehr Zeit einplanen: Sperrungen, einspurige Abschnitte und Umwege. Was geplant ist und wie man trotzdem ans Ziel kommt.
05.03.2026
5 min.
Nach der großen European-Realities-Schau: 2026 geht‘s im Gunzenhauser ums Essen
Nach der großen European-Realities-Schau: 2026 geht‘s im Gunzenhauser ums Essen - Eine fettige Verlockung sagt Kuratorin Pauline Tigges zu diesem Bild: „Käse“ von Jan Kummer in der neuen Ausstellung „Mahlzeit! Feinkunsthalle“ im Museum Gunzenhauser in Chemnitz.
„Mahlzeit!“ heißt eine dreiteilige Ausstellungsreihe, die in dem Chemnitzer Museum an diesem Freitag startet. Denn das Thema Essen war auch für die Kunst nie zu profan. Es geht um fetten Käse, karge Suppen und die Geschichten dahinter.
Katharina Leuoth
02.01.2026
4 min.
Erich Wolfgang Hartzsch in Chemnitz: Ausstellung zeigt unbekannte Werke eines Außenseiters
Erich Wolfgang Hartzsch in Chemnitz: Ausstellung zeigt unbekannte Werke eines Außenseiters - Erich Wolfgang Hartzsch in seiner Ausstellung in den Kunstsammlungen Chemnitz.
Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen eine kleine, aber feine Werkauswahl von Erich Wolfgang Hartzsch. Er ist einer der ungewöhnlichsten unter den Karl-Marx-Städter Außenseitern der 1980er-Jahre.
Matthias Zwarg
09.06.2026
2 min.
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren
Neun Geschwister: 500. Baby des Jahres am DRK-Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein geboren - Raquel und Adrian (vorn rechts) freuen sich über die Geburt ihrer Tochter.
Die kleine Carmen kam am Samstag gesund zur Welt. Sie ist bereits das zehnte Kind ihrer Eltern Raquel und Adrian.
Erik Anke
07:53 Uhr
4 min.
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest
OB-Wahl in Aue-Bad Schlema: Nach Marathon-Sitzung steht jetzt endgültiges Wahlergebnis fest - Blick auf das Rathaus von Aue: Am Dienstagabend hat der Wahlausschuss das Wahlergebnis zur OB-Wahl offiziell festgestellt.
Der Wahlausschuss hat am Dienstag das Ergebnis der OB-Wahl in Aue-Bad Schlema geprüft. Ein Stimmzettel sorgte für eine kurze Diskussion, ein „Freie Sachsen“-Vertreter stellte viele Fragen zur Briefwahl. Und am Ende wartete eine Überraschung auf den Wahlsieger.
Jürgen Freitag
14:00 Uhr
1 min.
Insekten-Lichtfang startet in Langenbernsdorf am 12. Juni
Insekten-Lichtfang startet in Langenbernsdorf am 12. Juni - Beim Lichtfang von Insekten wird ein Netz beleuchtet.
Eine kostenfreie Tour führt zum Insekten-Lichtfang. Je nach Wetter zeigen sich viele nachtaktive Arten.
Lutz Kirchner
Mehr Artikel