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Ein Tagebuch aus dem Erbe des Holocaust-Überlebenden Imre Kertész lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.
Beklommen erklärte Imre Kertéz 1992: "Ich werde immer ein zweitrangiger, verkannter, missverstandener ungarischer Schriftsteller sein." Doch er sollte sich gewaltig irren, denn ein Jahrzehnt später ehrte ihn die Stockholmer Akademie mit dem Nobelpreis. In seinem weltberühmten Debüt "Mensch ohne Schicksal" verarbeitete er die ungeheuer...
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