Kultur
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Die Leipziger Buchmesse war und ist immer ein Spiegel ihrer Zeit. Und sie ist - wie es auch Literatur immer ist - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig. Und Schauplatz aktueller Debatten, hinter denen das eigentliche Anliegen, gute Bücher öffentlich zu präsentieren bisweilen zurücktritt.
Wer die Leipziger Buchmesse besucht, der findet dort nicht nur das "dauernde Jetzt" der Neuveröffentlichungen zwischen Belletristik, Sachbuch, Kinderliteratur. Er findet auch Buchkunst, alte grafische Herstellungsverfahren - bis hin zum Namen von Johannes Gutenberg, dessen 550. Todestages die Kulturwelt dieses Jahr gedenkt.
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