Kultur
Irina Scherbakowa über Ostdeutschland: „Man hat hier traumatische Erfahrungen mit Russland“

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Dresden, Chemnitz. Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa ist eine der bekanntesten russischen Oppositionellen. In Ostdeutschland bemerke sie Angst vor Russland, aber auch Tendenzen von Verklärung und Nostalgie. In Chemnitz trug sie sich am Montag ins Goldene Buch der Stadt ein. Wir trafen sie vorher zum Interview.

Irina Scherbakowa, 76, steht auf der Terrasse des ehemaligen Schützenhofs in Dresden. Es ist ein kalter Apriltag, sie trägt einen smaragdgrünen Mantel über ihrem Blazer. Es sei dieses Jahr seltsam mit dem Frühling in Deutschland, sagt sie. So als sei sie gerade aus Moskau gekommen und nicht aus Berlin. Scherbakowa lebt schon seit einigen...
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