Besucherin vor einer Tafel der Ausstellung "Es ist nicht leise in meinem Kopf", die in Pirna abgehängt wurde. Die Schau mit Geschichten Geflüchteter war zuvor in viele sächsischen Städten zu sehen, etwa in Aue.
Besucherin vor einer Tafel der Ausstellung "Es ist nicht leise in meinem Kopf", die in Pirna abgehängt wurde. Die Schau mit Geschichten Geflüchteter war zuvor in viele sächsischen Städten zu sehen, etwa in Aue. Bild: Anna Neef
Kultur
Rechtsruck in der Mitte: Die fatale Idee vom „Kulturkreis“

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Die verklausulierte Behauptung von einer Art „kultureller Vorsehung“ wird heute von Rechten dazu benutzt, um die Einteilung von Menschen in willkürliche Kategorien nicht „Rassismus“ nennen zu müssen.

Jeder von uns ist schon hundertfach dran vorbeigegangen: In Firmenzentralen und Finanzämtern, Rathausfoyers, Einkaufszentren oder der Krankenhauscafeteria hängen fast immer irgendwelche Ausstellungen. Die Menschen haben allerdings an derlei Orten fast immer andere Sorgen als die auf den Schautafeln. Bewerbungsgespräche, Diagnosen oder...
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