Ein Herz und eine Seele war man zu diesem Zeitpunkt hinter der Fassade schon nicht mehr: Richard Strauss und Propagandaminister Joseph Goebbels bei den Reichsmusiktagen 1938. Drei Jahre zuvor hatte es Zoff wegen eines durch die Gestapo abgefangenen Briefes von Strauss gegeben, den Goebbels für „dreist und saudumm“ erachtete. Foto: CC
Ein Herz und eine Seele war man zu diesem Zeitpunkt hinter der Fassade schon nicht mehr: Richard Strauss und Propagandaminister Joseph Goebbels bei den Reichsmusiktagen 1938. Drei Jahre zuvor hatte es Zoff wegen eines durch die Gestapo abgefangenen Briefes von Strauss gegeben, den Goebbels für „dreist und saudumm“ erachtete. Foto: CC Bild: CC
Kultur
Skandal um Richard Strauss in Dresden: Als Hitler seinen Besuch in der Semperoper cancelte

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Das Verhältnis des vor 75 Jahren gestorbenen spätromantischen Komponisten zu den Nazis war ambivalent. Eigentlich unpolitisch, musste sich Richard Strauss in den Zwängen seiner Zeit einrichten.

„Richard Strauß (sic!) schreibt einen besonders gemeinen Brief an den Juden Stefan Zweig. (...) Der Brief ist dreist und dazu saudumm. Jetzt muß Strauß auch weg. Diese Künstler sind doch politisch alle charakterlos. Von Goethe bis Strauß. Weg damit!“ - Für den Tagebuchschreiber, NS-Reichspropagandaminister Joseph Goebbels hatte der...
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