Antifaschistisches Buchenwald-Mahnmal von Fritz Cremer aus der DDR der 1950er-Jahre: Opfer im Schatten eines hochverehrten (und verklärten) Widerstands?
Antifaschistisches Buchenwald-Mahnmal von Fritz Cremer aus der DDR der 1950er-Jahre: Opfer im Schatten eines hochverehrten (und verklärten) Widerstands? Bild: IMAGO/IPON
Kultur
„Tacheles“ zu DDR: Hat der SED-Staat versucht, den Holocaust unter den Teppich zu kehren?

SMAC-Wissenschaftler Alexander Walther erklärt zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen, wieviel man vor der Wende im Osten von den Verbrechen der Nazis wusste - oder wie wenig.

Für Juden in der DDR war der 17. Juni 1953 kein guter Tag. Der Volksaufstand gegen den rabiat voran gepeitschten Aufbau des Sozialismus, der heute als große Erhebung einer unterdrückten Bevölkerung für die Freiheit erinnert wird, machte vielen Überlebenden des Holocaust panische Angst.
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