Menschen ohne und mit Einschränkungen wirkten an der Aufführung von "Marco Polo" am Chemnitzer Opernhaus mit. Beate Mirr (rechts) vom Wohnzentrum für körperlich schwerbehinderte Menschen aus Chemnitz spielte den Schreiber Antonio Rustico, dem Marco Polo seine Lebensgeschichte im Gefängnis diktiert haben soll.
Menschen ohne und mit Einschränkungen wirkten an der Aufführung von "Marco Polo" am Chemnitzer Opernhaus mit. Beate Mirr (rechts) vom Wohnzentrum für körperlich schwerbehinderte Menschen aus Chemnitz spielte den Schreiber Antonio Rustico, dem Marco Polo seine Lebensgeschichte im Gefängnis diktiert haben soll. Bild: Toni Söll
Kultur
Spielend über Grenzen gehen

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Der Venezianer Marco Polo soll im 13. Jahrhundert bis nach Peking gereist sein. Dass seine Lebensgeschichte nach wie vor dazu taugt, Barrieren einzureißen, zeigte eine Aufführung im Chemnitzer Opernhaus am Wochenende.

Das Theater ist ein gutes Stück vorangekommen, wenn es darum geht, Kultur für Menschen mit Einschränkungen erlebbar zu machen. Rollstuhlzugang und Audioverstärkung sind keine Seltenheit mehr. Auf der Bühne finden sich Menschen mit Behinderungen aber noch selten wieder. Wie wahrhaft barrierefreies und diverses Theater aussehen kann, zeigte ein...
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