Marie-Louise von Gottberg, Nadja Roxana Schimonsky, Annalena Oswald, Heidi Lehnert und Julia Sylvester (von links) in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“. Eine Inszenierung von Barbara Schöne am Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz.
Marie-Louise von Gottberg, Nadja Roxana Schimonsky, Annalena Oswald, Heidi Lehnert und Julia Sylvester (von links) in „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“. Eine Inszenierung von Barbara Schöne am Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz. Bild: Dirk Rückschloß/Pixore Photography
Kultur
„Stolz und Vorurteil“ als temporeiche, witzige und kluge Pop-Party in Annaberg-Buchholz

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Regisseurin Barbara Schöne nutzt Isobel McArthurs Vorlage und verwandelt Jane Austens Roman in ein echtes Theaterereignis. Das Ensemble überzeugt mit viel Humor und erntet langen Applaus.

Mit „Stolz und Vorurteil“ hat Jane Austen 1813 einen Roman vorgelegt, der weit mehr ist als eine elegante Liebesgeschichte. In feiner Ironie entwirft Austen ein präzises Gesellschaftsporträt des englischen Landadels um 1800, legt dessen Rituale, Zwänge und Standesdünkel offen und verbindet dies mit einer Erzählung über Selbstprüfung und...
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