Kommentar
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Als frisch gekürte Kanzlerkandidatin der AfD setzte Alice Weidel auf dem Parteitag in Riesa bei ihrer Rede auf einen besonders scharfen Tonfall. Sie arbeitet daran, ihre Wähler ans Extreme zu gewöhnen.
Anschlussfähig oder radikal? Lange sah es aus, als müsste die AfD sich zwischen diesen Richtungen entscheiden. In der in Teilen rechtsextremen und verschwörungsideologischen Partei wurden viele Kämpfe darum gefochten, wie man nun auftreten darf, ohne abschreckend zu wirken oder den Verfassungsschutz fürchten zu müssen.
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