In Augustusburg hatten die Nationalsozialisten sogenannte Schutzhaftlager eingerichtet. Was passierte hier zwischen 1933 und 1945?
Ein erster Vortrag „Frühes KZ und Außenlager“ findet am Mittwoch, 9. April, 19 Uhr im Lehngericht Augustusburg statt. Referent ist Felix Forsbach. Sowohl im Schloss als auch in der Turnhalle in der heutigen Straße der Einheit hatten die Nationalsozialisten ab März 1933 sogenannte Schutzhaftlager eingerichtet, um politische Gegner zu inhaftieren. Die Häftlinge mussten dort die Umbaumaßnahmen des Schlosses zur Gauführerschule leisten. Im Schloss entstand eines der ersten Außenlager des KZ Sachsenburg.
Der Vortrag ist Teil einer von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Reihe „Miteinander reden“. Bis Oktober folgen weitere Veranstaltungen zu Themen wie Gauführerschule, Möbeleinlagerung, Todesmarsch durch Erdmannsdorf. (fp)







