Frau starb an Stichverletzungen

Freiberg.

Die 33-jährige Frau, die am Dienstagabend in einem Wohnhaus an der Straße der Einheit in Freiberg Opfer eines Tötungsverbrechens geworden ist, ist infolge mehrerer Stichverletzungen in den Oberkörperbereich verstorben. Über dieses vorläufige Obduktionsergebnis hat die Staatsanwaltschaft Chemnitz am Freitag auf Anfrage von "Freie Presse" informiert. Wie Ingrid Burghart als Sprecherin der Strafverfolgungsbehörde weiter mitteilte, hätten sich in dem Haushalt insgesamt fünf Kinder befunden: "Diese werden versorgt." Nähere Angaben dazu machte die Oberstaatsanwältin nicht. Die Polizei hatte noch in der Tatnacht einen 39-jährigen Mann festgenommen, der wie das Opfer afghanischer Staatsbürger ist und mit in der Wohnung gewohnt hat. Gegen ihn werde wegen Verdacht des Totschlags ermittelt, hieß es. Der AfD-Landtagsabgeordnete Rolf Weigand hat unterdessen eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Der Kleinvoigtsberger will unter anderem wissen, "ob der Tatverdächtige schon polizeibekannt ist und ob er eine gültige Aufenthaltserlaubnis hat." (jan)


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