Freiberg: Sonderausstellung zum Jubiläum der Terra Mineralia

Freiberg.

In einer Sonderausstellung in der Terra Mineralia in Freiberg sind ab 17. April Mineralien, die zum ersten Mal in Sachsen entdeckt wurden, zu sehen. Die Ausstellung anlässlich des 100. Geburtstags der Stifterin Erika Pohl-Ströher und des 10. Geburtstags der Dauerschau Terra Mineralia fasst bis zum 25. August die wissenschaftlich wertvollsten Objekte aus den mineralogischen Sammlungen der Technischen Universität (TU) Bergakademie Freiberg und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden zusammen. In 16 Vitrinen werden mehr als 160 Minerale präsentiert. Dabei handelt es sich um Originale von wissenschaftlichen Erstentdeckungen und -bestimmungen aus sechs Jahrhunderten. Ein großer Teil der Exponate - 60 Prozent kommen von der Bergakademie und 40 Prozent von den Senckenberg Sammlungen - lagern bislang weitgehend in Depots.

Neben der Sonderausstellung "Gesucht und Gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen" begeht die wissenschaftlich genutzte Sammlung der Bergakademie die Jubiläen mit einem Festakt am 16. April, an dem Ministerpräsident Michael Kretschmer teilnimmt. Damit soll auch Erika Pohl-Ströher (1919-2016) gedacht werden, die eine der wertvollsten und größten privaten Mineraliensammlungen der Welt zusammengetragen hatte. 2004 überließ sie einen großen Teil ihrer Sammlung der Bergakademie als Dauerleihgabe. 

Torsten Kleditzsch

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Seit der Eröffnung im Oktober 2008 und Komplettierung im April 2009 haben eine Million Besucher die Schätze aus allen Kontinenten in der Ausstellung im Freiberger Schloss Freudenstein angeschaut. (grit/wjo)

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