Polizei: Hausbrand in Zethau womöglich durch Fahrlässigkeit ausgelöst

Ein Bewohner kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Experten starten nach dem Ende der Löscharbeiten mit der Ursachenforschung.

Zethau.

Mit einem Großaufgebot sind Feuerwehren aus Zethau und Umgebung am Samstagnachmittag zu einem Hausbrand an der Hauptstraße in Zethau ausgerückt. Ein 61-jähriger Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Seine Tochter, die bei ihm wohnte, blieb unverletzt. Die Polizei geht nach erster Einschätzung von fahrlässiger Brandentstehung als Ursache für das Feuer aus. Experten wollten am Sonntag ihre Arbeit vor Ort aufnehmen.

75 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Zethau, Mulda, Helbigsdorf, Großhartmannsdorf und Brand-Erbisdorf waren laut Muldas Gemeindewehrleiter Gerd Saring am Samstag im Löscheinsatz. Sie wurden vom Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises unterstützt. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und dauerten bis in die Nacht hinein. Das Feuer loderte im gesamten Haus und im Dachstuhl. Allerdings ging nach Angaben der Polizei vom Samstagabend keine Gefahr für umliegende Gebäude aus.

 

Das Haus ist aller Voraussicht nach unbewohnbar. Der Bewohner soll bei Verwandten unterkommen, wenn er die Klinik verlässt. Der Rettungsdienst war mit drei Wagen vor Ort. Die drei Hunde des Hausbesitzers konnten unverletzt gerettet werden. Sie kamen bei einem Nachbarn unter.

Nachbar Jörg Bellmann zeigte sich froh darüber, dass die Feuerwehren ein Überspringen der Flammen auf sein Wohn- und Firmengebäude verhinderten. "Es hätte auch für uns brenzlig werden können", so der Gemeinderat und Inhaber einer Stahlbaufirma.

 

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