Freiberg
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Eigentlich soll das Gericht entscheiden, ob der Beschuldigte nicht nur angriff, sondern auch töten wollte. Der erste Verhandlungstag klärt kaum etwas auf; denn irgendjemand lügt.
Kurz vor eins erreichen die Polizeibeamten im November 2022 die Asylunterkunft in Freiberg. „Uns wurde nur gesagt, dass jemand blutet“, erinnert sich der Beamte später im Zeugenstand. Einer der Bewohner liegt mit Messerstichen blutgetränkt auf dem Boden. Drei weitere sagen, es habe einen Streit gegeben.
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