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Ehemalige Stuhlfabrik soll im Herbst verschwinden

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Fledermausschutz verzögert Umsetzung der Abrisspläne

Geringswalde.

Dem Abriss der einstigen Stuhlfabrik an der Geringswalder Bahnhofstraße im Herbst dürfte nichts im Wege stehen. Das gab Bürgermeister Thomas Arnold (parteilos) in der jüngsten Sitzung des Geringswalder Stadtrates bekannt. Gefragt hatte Harald Hofmann (FW), der, wie weitere Stadträte auch, gehofft hatte, dass der Komplex mit fünf Gebäuden bereits im zurückliegenden Winter aus dem Stadtbild hätte verschwinden können.

Hinderungsgrund für den zeitigeren Abriss sei das Vorkommen von Fledermäusen auf dem etwa 16.000 Quadratmeter umfassenden Areal, sagte der städtische Bauamtsleiter Thomas Riedel. "Wir sind zur Zählung verpflichtet." So sei die Winterzählung jetzt abgeschlossen. Hinzu komme eine Registrierung der Tiere in den Sommermonaten. Die Zahlen fließen dann in ein Gutachten ein. Zudem müssten Ersatzquartiere gefunden werden. David Rausch (Die Linke) kündigte an, zusammen mit Tierfreunden entsprechende Kästen für Fledermäuse zu bauen. Die Einheimischen kennen das Werk noch als "Simöti" (Volks- eigener Betrieb Sitzmöbel/Tische). Die Fabrik mit einst etwa 500 Angestellten schloss Mitte der 1990er-Jahre.

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