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Notfallhilfe aus der Ferne: Kinderklinik Mittweida vernetzt sich mit Uniklinik Dresden

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Die Kinderklinik Mittweida ist jetzt Partnerklinik im Kinder-Tele-Intensivnetzwerk Sachsen. Expertise der Dresdner Intensivstation ist somit rund um die Uhr verfügbar.

Mittweida.

Die Kinderklinik Mittweida bekommt ab sofort Unterstützung aus dem Uniklinikum Dresden. Kinder und Jugendliche mit sehr anspruchsvollen, kritischen Krankheitsbildern können in Mittweida jetzt dank Telemedizin noch besser behandelt werden, teilte die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH mit. Denn am Uniklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden gebe es ein Modellprojekt, das die flächendeckende Kindernotfallversorgung verbessern soll, mit 17 Partnerkliniken in ganz Sachsen, zu denen nun auch die Kinderklinik in Mittweida zähle. Dafür sei in Mittweida eine hochmoderne mobile Arbeitsstation der Firma Meytec in Betrieb genommen worden, über die das Team der Dresdner Kinderintensivstation zu jeder Tages- und Nachtzeit die Versorgung eines kritisch kranken Kindes in Mittweida unterstützen könne.

Chefarzt Dr. med. Norman Händel ist sich sicher, dass die Telemedizin in naher Zukunft ein wichtiger Baustein in der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sein wird. „Die Einsatzmöglichkeiten werden vielfältig sein und über die reine Notfallversorgung hinausgehen“, führt Dr. Händel aus. „Unserem Team in Mittweida stehen für kritische Situationen fortan die KIdS-Expertinnen und Experten in Dresden zur Seite.“ Im Notfall könne innerhalb von fünf Minuten ein telemedizinisches Konsil wie in einer Videokonferenz hergestellt werden. (fp)

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