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Seifersbach: Mutmaßlicher Todesschütze weiter auf der Flucht

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Seifersbach. Fast einen Tag nach den tödlichen Schüssen von Seifersbach ist der mutmaßliche Täter weiter nicht gefasst. Es handelt sich um den bisherigen 53-jährigen Ehemann des Opfers. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Nachmittag meldete, erhielten die Ermittler bisher vier Hinweise zum möglichen Fahrzeug. Alle Hinweise wurden überprüft und führten nicht zum gesuchten Audi A6.

In die Fahndung nach dem 53-Jährigen seien rund 100 Beamte eingebunden. Die Familie des Opfers wird von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Der Vater des 39-jährigen Opfers hatte am Montagabend die Polizei gerufen, weil der Tatverdächtige auf dem Grundstück der Familie um sich schießen würde. Rettungskräfte konnten die Frau nicht mehr retten. Sie starb am Tatort. Eine 65-jährige Familienangehörige erlitt Schussverletzungen am Bein.

Noch vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Mann in seinem schwarzen Audi A6 (HR-CS 904). Ein zum Tatort fahrender Funkstreifenwagen wurde vom Tatverdächtigen beschossen. Verletzt wurde niemand. Eine Polizeibeamtin musste mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Fahndung wurde durch Polizeihubschrauber und Spezialkräfte des Landeskriminalamtes unterstützt. Beteiligt waren auch Kräfte der Polizei Thüringens und Hessens. Bis zur Stunde konnte der Mann noch nicht gefasst werden. Die Fahndung nach dem flüchtigen Tatverdächtigen, der möglicherweise noch eine Waffe bei sich hat, dauert an.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer kann Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort des Mannes geben. Wo wurde der schwarze Audi mit dem Kennzeichen HR-CS 904 gesehen?  Der Tatverdächtige war zur Tatzeit mit einem weißen T-Shirt und einer hellen Dreiviertelhose bekleidet. Er ist schlank, hat einen grau-melierten Vollbartansatz und trug eine Sonnenbrille.

Die Polizei bittet um besondere Vorsicht, wenn der Mann gesehen werden sollte. Rufen Sie unbedingt die Polizei und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Hinweise zum Aufenthalt des Mannes nimmt die Polizeidirektion Chemnitz über den Polizeinotruf 110 bzw. unter Telefon 0371 3872279 entgegen, aber auch jede andere Polizeidienststelle. (fp)

 

Bild: Falk Bernhardt
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