Stadträte fordern von Sparkasse Alternativen zur Filial-Schließung

Mittweida.

Die Mittweidaer Stadträte fordern die Sparkasse Mittelsachsen auf, nach der geplanten Schließung ihrer Filiale im Neubaugebiet an der Lauenhainer Straße für die Bürger in dem Wohngebiet annehmbare Alternativen anzubieten. Das ist mehrheitlich der Tenor in der Ratssitzung am Donnerstagabend gewesen, in der Sparkassen-Vorstandsmitglied Holger Nerlich wirtschaftliche Gründe für die Schließung angeführt hatte. Zugleich machte er in der Sitzung keine Zusage für mögliche alternative Angebote zu den bisherigen Dienstleistungen der Filiale. Es sei nicht geplant, in dem Wohngebiet einen Bargeldautomaten oder Kontoauszugsdrucker aufzustellen oder - wie zum Beispiel für die Gemeinde Erlau in Aussicht gestellt - einen Filialbus in regelmä'ßigen Abständen an der Lauenhainer Straße halten zu lassen. Das traf auf Kritik der Stadträte. "Wir brauchen vor allem für ältere und behinderte Bürger in dem Wohngebiet eine akzeptable Lösung, mit der die Verschlechterung der aktuellen Situation kompensiert werden kann", so Mittweidas Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU). Dazu müsse die Sparkasse den Dialog mit betroffenen Bürgern führen.

Dabei sei die Stadt Mittweida von den Schließungsplänen der Sparkasse nicht so hart betroffen, wie kleinere Kommunen in der Region. Denn in der Hochschulstadt gibt es eine weitere Filiale in der Innenstadt, welche erhalten bleibt.

Die Pläne des Kreditinstituts, 16 ihrer 43 Geschäftsstellen zu schließen, sind in Mittelsachsen vielerorts auf Kritik gestoßen.

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