Die Linke in Mittelsachsen verleiht den Alternativen Frauenpreis 2026. Er soll das oft unsichtbare Engagement von Frauen ins Rampenlicht rücken.
Der Kreisverband der Linken Mittelsachsen verleiht auch in diesem Jahr wieder den „Alternativen Frauenpreis“. Die Auszeichnung wurde erstmals 2019 in Leben gerufen und würdigt Frauen aus Mittelsachsen, die sich haupt- oder ehrenamtlich in besonderer Weise für gesellschaftliche Belange engagieren, teilte Linken-Kreisvorsitzende Cindy Reimer mit.
Bereits zum achten Mal in Folge wird der Preis ausgeschrieben. Er ist mit 250 Euro dotiert und soll das vielfältige, oft wenig sichtbare Engagement von Frauen in der Region anerkennen und stärker in die Öffentlichkeit rücken. Vorschläge für die diesjährige Preisträgerin können noch bis zum 5. März eingereicht werden - per Post an die Kreisgeschäftsstelle (Bahnhofstraße 1a, 04720 Döbeln) oder per Mail an [email protected]. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Frauenstreiks am 9. März in Rochlitz statt.
„Frauen tragen unsere Gesellschaft jeden Tag – in Familie, im Beruf, im Ehrenamt, in Initiativen und Vereinen. Viel zu oft geschieht das im Hintergrund und ohne die Anerkennung, die es verdient. Genau hier setzen wir an“, so Cindy Reimer. Frauen würden häufiger in Teilzeit arbeiten, im Schnitt weniger verdienen und seien in Führungspositionen unterrepräsentiert. (ug)





