Verzögerung: Sanitäranlage erst später saniert

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Geringswalder Fußballer benötigen Geld und Geduld

Geringswalde.

Lange Gesichter gab es beim Sportverein SV 94 in Geringswalde. Die Sanierung der maroden Sanitäranlagen an der Wolfgang-Blochwitz-Sportstätte kann nicht mehr in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Das wurde Linke-Kreisrat David Rausch auf Anfrage an das Büro des Landrats mitgeteilt. SV 94-Vereinschef Mike Leye bestätigt die Absage: "Noch zu Beginn dieses Jahres versicherte man uns seitens des Landkreises, dass wir gute Chancen auf eine Finanzspritze haben."

Bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) und mit Blick auf die Sportförderrichtlinie habe man den Verein jedoch darauf aufmerksam gemacht, dass eine Antragstellung erst im Juli möglich wäre. Hintergrund sei, so Leye, die Sanierung des Spielfeldes, die noch nicht ganz zwei Jahre zurückliege. Auch in dieses Projekt seien Fördermittel geflossen. "Wir waren dann noch mal in Leipzig und gaben unsere Unterlagen persönlich ab. Doch das brachte alles nichts; vor rund zwei Wochen kam dann die mündliche Auskunft vom Landkreis, dass wir in diesem Jahr bei der Vergabe nicht dabei sind." Konkret bedeute das einen Beginn der Umbauten nicht vor Sommer kommenden Jahres.

Einen Lichtblick zumindest gibt es jedoch. Mike Leye: "Wir können mit dem Bau zweier Stellplätze für Rollstuhlfahrer, Zufahrtswege zur Tribüne und der Toilette für Fußballfans mit Handicap beginnen." Dafür seien 25.000 Euro eingegangen. Das Geld kommt vom Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen "Lieblingsplätze für alle" des Landes. Es soll dazu beitragen, öffentliche Gebäude und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen leichter zugänglich und nutzbar zu machen.

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