Deutschland
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Das Pressestatement von Sonntagabend wird nicht nur Anne Spiegel, sondern auch die Ampelkoalition und vermutlich so manchen Politikwissenschaftler noch eine Weile beschäftigen.
Anne Spiegel schluckt. Sie räuspert sich, mehrfach, atmet schwer, macht lange Sprechpausen. Sie sieht aus, als ringe sie mit den Tränen. Die Botschaft des kurzfristig am Sonntagabend um 21 Uhr im Berliner Familienministerium anberaumten Auftritts ist klar: Die Hausherrin trägt schwer an ein der Last dieser Stellungnahme.
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