Das digitale Klassenzimmer

Eine Schule in Mecklenburg-Vorpommern zeigt, wie es geht. Während die Politik noch immer über den Digitalpakt streitet, bietet das Gymnasium zeitgemäßen Unterricht mit zeitgemäßer Technik. Das macht auch andere Lehrer neugierig.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    gelöschter Nutzer
    06.12.2018

    Das eindrucksvolle Beispiel aus Mecklenburg-Vorpommern belegt, was im Unterricht möglich ist, wenn technische Austattung und motivierte Lehrer auf der Höhe der Zeit sind, d.h. mit dieserTechnik auch methodisch mit den Schülern arbeiten können.

    Weshalb musste die FP eigentlich nach MV ausweichen, um derartig Vorwärtsweisendes in Sachen Schule zu finden? Aus der Heimatregion gibt es wohl nichts Ähnliches zu berichten? Keine Vorzeigeschule(n)?

    Oder sollte indirekt nachgewiesen werden, dass das sächsische Kultusministerium auch auf dieser Schiene die Zeichen der Zeit verschlafen hat?

  • 5
    1
    diklu
    05.12.2018

    Bin von 1965 bis 1977 zur Schule gegangen und kann heute noch binnen Sekunden jedes Schullehrbuch von Klasse 1 bis 12 sowie diverse Aufzeichnungen aus dieser Zeit aus dem Schrank ziehen, wenn ich möchte. Können das die heutigen Schüler in 50 Jahren auch noch (sinngemäß gemeint, d.h. von einem lokalen Speicher oder aus der Cloud auf ein Endgerät laden)? Das dürfte wohl äußerst unwahrscheinlich sein. Aber zum Glück war ich damals Schüler und nicht jetzt, sodass ich mir darüber keinen Kopf mehr zerbrechen muss, sondern die ganze Sache kopfschüttelnd, zurückgelehnt und lächelnd aus der Hubschrauberperspektive beobachten kann. :-)

    Mein Leitspruch zur Digitalisierungsproblematik lautet: Ja, IT-Lösungen sind eine gute, höchst willkommene ERGÄNZUNG zu konventionellen Mitteln und Methoden, dürfen aber niemals als deren irreversibler ERSATZ fungieren!

  • 5
    0
    Freigeist14
    05.12.2018

    Schreibhefte und Rechenhefte mit geschriebenen Worten und Gleichungen sind nicht zu ersetzen. Auch ein Atlas muss nicht virtuell sein. Bevor man die Volldigitalisierung preist und Druckereien in die Insolvenz treibt sollte man sich um dichte Schuldächer,saubere Toiletten und trockenen Turnhallen kümmern !!!!!!!!!!!

  • 3
    2
    cn3boj00
    05.12.2018

    Ich kenne Kids, die schleppen jeden Tag 25 kg auf ihrem Rücken in die Schule. Ist das heute normal? Auf ein Tablet passen sämtliche Lehrbücher aller Klassen. Auf einem Tablet kann man rechnen und schreiben, lesen sowie so. Man braucht keine unzeitgemäßen Taschenrechner mehr. Natürlich sollte das nicht den Umgang mit Büchern und das Schreiben auf Papier generell ersetzen, besonders in den unteren Klassenstufen, und auch später sollten diese Fertigkeiten weiter geübt werden. Aber die Vorteile sind unbestreitbar. Es gibt fast keine Hausaufgabe mehr, welche ohne Computer zu erfüllen ist. Jeder Schüler muss zu hause einen Computer besitzen oder nutzen dürfen. Ein vom Staat bezahltes Schultablet würde hier sehr viel helfen.
    Mit leistungsfähigen Internetverbindungen können Schüler und Lehrer auch interaktiv arbeiten, Lehrmittel können online zur Verfügung gestellt werden, Schüler haben jederzeit und an jedem Ort Zugriff auf Lerninhalte und ihre eigenen Arbeiten. Auch im Krankheitsfall. In Cloudspeichern sind alle Dokumente über das Lebensalter hinaus verfügbar, wenn man das will.
    Schule verändert sich. Das Leben verändert sich. Wir schreiben ja auch nicht mehr auf die Schiefertafel. Letztlich kommt auch Schule nicht umhin, sich anzupassen, und zwar zeitnah, um nicht in Rückstand zum Alltag zu geraten.

  • 4
    3
    diklu
    05.12.2018

    Und wie sieht es mit der Speicherung/Archivierung von Lerninhalten aus - auch über Jahre und Jahrzehnte hinweg? Stichworte: Störanfälligkeit und Kurzlebigkeit elektronischer Speichermedien, technischer Aufwand für Informationsabruf und -bewahrung (Backup), hard- und softwareseitige Inkompatibilität mit fortschreitender Zeit ... ??? Tendenz: Förderung der Wegwerfgesellschaft! :-(