Springerstiefel waren vor allem in den 1980er und 1990er-Jahren prägend für die Neonaziszene in Deutschland. Seit Kurzem greifen jugendliche Neonazis wieder verstärkt auf diesen Look zurück.
Springerstiefel waren vor allem in den 1980er und 1990er-Jahren prägend für die Neonaziszene in Deutschland. Seit Kurzem greifen jugendliche Neonazis wieder verstärkt auf diesen Look zurück. Bild: Bernd Thissen/dpa
Deutschland
„Wie eine Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus“

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Fünf junge Männer nahm die Polizei fest, als sie gegen die Neonazigruppe „Letzte Verteidigungswelle“ vorging. Manche waren gerade 14 Jahre alt. Der Politikwissenschaftler Kazim Celik erklärt, wie sich die Neonaziszene verjüngt und verändert hat – und warum sie gerade für Jugendliche so attraktiv ist.

„Freie Presse“: Herr Celik, es gibt immer häufiger Berichte über auffallend junge Neonazi-Gruppen. Wächst da eine junge Generation an Rechtsextremen nach?
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