Erntehelfer bringen auf einer Plantage in Sachsen-Anhalt die Kirschernte ein. Auch für die nur vorübergehend Beschäftigten gilt der Mindestlohn. Ausnahmen sind nicht vorgesehen.
Erntehelfer bringen auf einer Plantage in Sachsen-Anhalt die Kirschernte ein. Auch für die nur vorübergehend Beschäftigten gilt der Mindestlohn. Ausnahmen sind nicht vorgesehen. Bild: Hendrik Schmidt/dpa/Archiv
Deutschland
Wieso es für Erntehelfer keine Ausnahme vom Mindestlohn geben wird

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Berlin. 14,60 Euro pro Stunde: Auf diese Höhe soll der Mindestlohn bis 2027 in zwei Schritten steigen. Viele Landwirte befürchten, dass das mehr ist, als sie ihren Saisonarbeitskräften zahlen können. Bundesagrarminister Alois Rainer (CSU) versprach ihnen deshalb, dass er prüfen lasse, ob er eine Ausnahme für die Branche schaffen kann. Nun liegt das Ergebnis vor – und dürfte viele Bauern enttäuschen. Was das für die Landwirtschaft bedeutet und wie der Streit nun weitergehen könnte: ein Überblick in Fragen und Antworten.

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