Mit den Beinen in der Luft: Die Heinrich-Heine-Statue im Innenhof des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf gibt die Situation des Dichters im Deutschland seiner Zeit sinnfällig wieder.
Mit den Beinen in der Luft: Die Heinrich-Heine-Statue im Innenhof des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf gibt die Situation des Dichters im Deutschland seiner Zeit sinnfällig wieder. Bild: Stefanie Paul/dpa
Panorama
"Denk ich an Deutschland ..."

Er war der letzte Romantiker und zugleich ein Vorreiter der Europäischen Idee: Vor 225 Jahren wurde Heinrich Heine geboren. Bis der Dichter in Deutschland auf seinem Schaffen angemessene Weise gewürdigt werden konnte, sollten noch einige Jahrzehnte ins Land gehen.

Die spitze Feder Heinrich Heines war von vielen gefürchtet. "Dabei habe ich selbst die friedlichste Gesinnung", pflegte er schelmisch gerne zu entgegnen. "Meine Wünsche sind die allerbescheidensten: eine Hütte, Strohdach, aber gutes Bett, vor dem Fenster Blumen, vor der Tür einige schöne Bäume, und wenn der liebe Gott mich ganz glücklich...
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