Bei der Explosion einer Feuerwerksfabrik in der Stadt Liuyang sind 37 Menschen ums Leben gekommen.
Bei der Explosion einer Feuerwerksfabrik in der Stadt Liuyang sind 37 Menschen ums Leben gekommen. Bild: Chen Sihan/Xinhua/AP/dpa
Panorama
Explosion in Feuerwerksfabrik in China: 37 Tote

Freie Presse auf Google News folgen

Nach der Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der Provinz Hunan steigt die Zahl der Toten weiter. Was ist bekannt?

Peking.

Nach der schweren Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Zentralchina ist die Zahl der Toten auf 37 gestiegen. Ein weiterer Mensch werde noch vermisst, berichtete der chinesische Staatssender CCTV. 51 Verletzte werden demnach im Krankenhaus behandelt, darunter 5 Schwerverletzte.

Die Explosion hatte sich am Montag in der Stadt Liuyang in der Provinz Hunan ereignet, die wegen der vielen dort ansässigen Feuerwerksbetriebe als Chinas Feuerwerkshochburg gilt. Nach Behördenangaben ist die Suche am Unglücksort inzwischen weitgehend abgeschlossen. Mehr als 1.500 Einsatzkräfte waren demnach vor Ort.

Immer wieder tödliche Unfälle

Die Polizei habe wegen möglicher Pflichtverletzungen im Zusammenhang mit dem schweren Unfall acht Menschen vorgeladen, berichtete CCTV. Die Ursache werde weiter untersucht.

China produziert einen Großteil der weltweit gehandelten Feuerwerkskörper. Bei der Herstellung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten und Verletzten. Im Juni 2025 waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Hunan neun Menschen ums Leben gekommen. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
Das könnte Sie auch interessieren
10:44 Uhr
3 min.
Weimer besorgt über Attacken gegen Werte der Aufklärung
Weimer besorgt über Attacken gegen Werte der Aufklärung - Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ist wegen Attacken gegen die Werte der Aufklärung besorgt. (Archivbild)
In der Auseinandersetzung mit Rechtsaußen gehe es längst um etwas Fundamentales, sagt der Kulturstaatsminister. Und verweist auf Ideen in der AfD, Weihnachten abzuschaffen.
06:11 Uhr
2 min.
Pawlow-Hotel im Erzgebirge eröffnet: So startet das neue Vier-Sterne-Haus
Pawlow-Hotel im Erzgebirge eröffnet: So startet das neue Vier-Sterne-Haus - Betreiber Gregor Kumberger junior und senior sowie Hotelleiterin Melanie Walther durchschneiden ein Band zur Eröffnung des Pawlow-Hotels in Warmbad.
„Aufgeben war für uns keine Option“, sagt Investor Kumberger. Hinter der Eröffnung des Pawlow-Hotels in Warmbad liegen jahrelange Sanierungsarbeiten. Nun soll das Haus neue Gäste in den Kurort locken.
Mike Baldauf
05.05.2026
2 min.
Mindestens 21 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik
Mindestens 21 Tote bei Explosion in Feuerwerksfabrik - Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Zentralchina sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen.
Liuyang gilt als Chinas Feuerwerkshochburg, etliche Hersteller haben dort ihre Fabriken. In einer kommt es zu einem Unglück mit vielen Toten und Dutzenden Verletzten. Es ist nicht der erste Unfall.
18.05.2026
1 min.
Zwei Tote nach Erdbeben in Südchina
Zwei Tote nach Erdbeben in Südchina - Bei einem Erdbeben in Südchina sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.
In Südchina bebt die Erde: In Guangxi kommen mindestens zwei Menschen ums Leben. Tausende werden nach Angaben staatlicher Medien in Sicherheit gebracht.
30.05.2026
4 min.
Warum eine Schulleiterin aus dem Erzgebirge mit Schülern unbedingt in den Wald will
Warum eine Schulleiterin aus dem Erzgebirge mit Schülern unbedingt in den Wald will - Henri Leonhardt (vorn) war einer der Grundschüler aus Gornsdorf, die sich bei den Waldjugendspielen in Conradswiese mit verbundenen Augen auf den Pfad der Sinne wagten.
Still sein, den Wald mit allen Sinnen erleben, Wissen und Schnelligkeit beweisen – darauf kommt es bei den Waldjugendspielen an. 130 Grundschüler von fünf Schulen aus Aue, Schwarzenberg und Gornsdorf waren dabei.
Heike Mann
10:41 Uhr
3 min.
Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein
Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein - Die Kreuzritterfestung Beaufort, die israelische Soldaten eingenommen haben, liegt in der Nähe eines nordöstlichen Ausläufers der israelischen Grenze.
Israels Armee rückt im Libanon weiter vor und nimmt eine Kreuzritterfestung aus dem 12. Jahrhundert ein. Ein israelischer Armeesprecher bezeichnet sie als "Symbol der Arroganz" der Hisbollah.
Mehr Artikel