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Eine israelische Sicherheitsfirma soll die Block-Kinder im Auftrag der Mutter entführt haben. Der Chef gilt als Drahtzieher. Als Zeuge berichtet er über seine Vergangenheit beim Geheimdienst.
Im Block-Prozess hat die Verteidigung den mutmaßlichen Chef der Kidnapper zu seiner Ausbildung befragt. "Ich bestätige, dass ich in der Vergangenheit im israelischen Geheimdienst war", sagte der Zeuge David Barkay laut Übersetzung im Landgericht Hamburg. Näheres dürfe er dazu nicht sagen.
Der Verteidiger der angeklagten Unternehmerin Christina Block, Ingo Bott, wollte wissen, ob der 69-Jährige beim Geheimdienst Techniken der Manipulation gelernt habe. "Ich habe niemals Leute manipuliert, ich habe andere Dinge getan", antwortete der Zeuge.
Christina Block wird vorgeworfen, nach einem langen Sorgerechtsstreit einer israelischen Sicherheitsfirma den Auftrag zur Entführung ihrer beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Vaters in Dänemark erteilt zu haben. Die 53-Jährige bestreitet das. Der damals zehnjährige Junge und das 13-jährige Mädchen waren in der Silvesternacht 2023/24 in ein Auto gezerrt und nach Deutschland gebracht worden. Der Chef der Sicherheitsfirma, Barkay, hatte sich mitten im Prozess aus Israel gemeldet und für seine Aussage sicheres Geleit bekommen. (dpa)





