Der Winter hat Sachsen weiter fest im Griff. Der bringt in den nächsten Tagen Schnee – und besonders gefährlich: gefrierenden Regen. Straßen und Bordsteine werden so in Sekundenschnelle zu spiegelglatten Rutschbahnen.
Ganz Sachsen muss sich in den kommenden Tagen wieder auf neue Schneefälle und Glatteis einstellen. Schon für die Nacht zu Mittwoch sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein bis drei Zentimeter Neuschnee voraus. Vom Vogtland bis nach Leipzig kann der Schneefall auch vorübergehend in Glatteisregen übergehen. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 1 und minus 7 Grad. In den Kammlagen des Erzgebirges erwarten die Wetterexperten stürmische Böen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde (Bft 8) aus Südost. Streckenweise muss deshalb auch mit Schneeverwehungen gerechnet werden.
Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen
Am Mittwoch soll es den Vorhersagen zufolge am Abend im Erzgebirge schneien. Teils soll der Niederschlag auch wieder als gefährlicher gefrierender Regen niedergehen, bei Höchstwerten von 0 bis 3 Grad. In der Nacht zum Donnerstag schneit es demnach im Bergland und in Westsachsen erneut. „Sonst gibt es überwiegend gefrierenden Regen mit Glättegefahr!“, warnt der DWD.
Experten: Paradebeispiel für gefährliche Winter-Milderung
„Die kommende Wetterlage ist ein Paradebeispiel für eine gefährliche Winter-Milderung“, sagen die Experten von wetter.com. „Nicht die Kälte allein, sondern der Übergang zwischen Frost und Plusgraden macht sie so problematisch.“ Gefrierender Regen, Eisregen, Schneefall und Wind werden über Tage hinweg für hohe Glättegefahr sorgen. „Besonders der Norden und Nordosten Deutschlands sollte sich auf spiegelglatte Straßen, Verkehrsbehinderungen und erhöhte Unfallgefahr einstellen“, so die Vorhersagen.
So wird den Prognosen zufolge am Donnerstag auch der Himmel über Sachsen erneut meist bedeckt sein – mit regional etwas Schneefall oder gefrierendem Regen bei einer Höchsttemperatur von minus 1 bis plus 3 Grad. Am Freitag soll es dann örtlich neblig-trüb, aber mit Höchstwerten von 0 bis 5 Grad zwar etwas wärmer werden. In der Nacht zu Samstag müssen Autofahrer aber erneut mit spiegelglatten Straßen rechnen nach gefrierendem Regen bei Tiefsttemperaturen von 0 bis minus 2 Grad. (juerg)





