Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig: Sachsen muss bis zu 100 Millionen Euro einplanen

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Eine Finanzierungsvereinbarung für den geplanten Ausbau der Strecke liegt noch immer nicht vor. Man warte noch auf die Deutsche Bahn, heißt es im Verkehrsministerium in Dresden. Wirtschaft und eine Bahninitiative machen Druck.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    1
    Zeitungss
    23.07.2021

    @Zaungast: Volltreffer!
    Seit 1994 gibt es im Bereich der DB den Begriff "Daseinsfürsorge" nicht mehr, er wurde ersatzlos gestrichen um die Kassen des klammen Bundes zu füllen, hat leider nicht geklappt. Die Kassen füllten sich nur bei den Vorständen (Versorgungsfälle), der Rest dürfte dem Bürger inzwischen klar geworden sein. Den Ausbau einer Strecke von rund 80Km in eine Zukunft zu schicken, was jeden DDR-Bürger mit Fragezeichen überzieht, denn der weiß wie solche Projekte unter ganz andren Bedingungen gestemmt wurden. Es wäre zweckmäßig, den Staatskonzern erinnert einmal jemand an seine Aufgaben, als sich im Ausland zu präsentieren, an die Finanzierer der Schulden erinnert man sich an den Steuerzahler aus Deutschland, ohne jedes Hemmnis.

  • 12
    10
    Malleo
    23.07.2021

    Hauptsache wir spenden jedes Jahr Mrd. für Gott und die Welt.
    Aber da geht es ja nicht um die Menschen, die hier leben und Steuern zahlen.
    Wir müssen erst den Anderen helfen, weil es uns doch sooo gut geht!

  • 13
    1
    LukeSkywalker
    23.07.2021

    "Verkettung unglücklicher Umstände" wer`s glaubt ?

  • 18
    1
    Zaungast
    23.07.2021

    „Wir müssen uns in einer neuen Koalition Gedanken darüber machen, wie die Deutsche Bahn in die Zukunft geht.“ „Gewinnmaximierung darf nicht an oberster Stelle stehen. Oberste Priorität der Bahn müssen Klimaziele sein.“

    Der das, kurz vor seinem Abtritt, der DPA erklärte, ist seit drei Jahren Bundesverkehrsminister und verantwortlich für die Strategie des staatseigenen Verkehrskonzerns.

    2009 fand in Kopenhagen eine UN-Klimakonferenz statt. Im Schlussprotokoll bekennen sich alle unterstützenden Staaten zum Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf unter Zwei Grad Celsius zu begrenzen.

    Ebenfalls seit 2009 stellt die CSU den Bundesverkehrsminister.

    2021 wird immer noch darum gezankt, ob eine Bahnstrecke zwischen den Großstädten Chemnitz und Leipzig zweigleisig elektrifiziert werden soll oder nicht - und wer das bezahlt.

    Das allergrößte Kuriosum aber ist, dass man sich in den höheren Sphären wundert, warum das Wahlvolk hier unten so politikverdrossen sei.