Berlins Mathias Gidsel im Kampf mit Madeburgs Abwehr.
Berlins Mathias Gidsel im Kampf mit Madeburgs Abwehr. Bild: Marius Becker/dpa
Sachsen
Berlin nach Sieg gegen Magdeburg im Champions-League-Finale

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Im Halbfinale der Champions League kommt es in Köln zur Neuauflage des Vorjahres-Endspiels. Gegen den Erzrivalen SC Magdeburg gelingt den Füchsen Berlin die Revanche.

Köln.

Die Handballer der Füchse Berlin haben das Finale der Champions League erreicht. Der deutsche Vizemeister und DHB-Pokalsieger setzte sich in einem offensiv hochklassigen deutschen Halbfinale des Final Four in Köln gegen Titelverteidiger und Erzrivalen SC Magdeburg mit 40:35 (19:17) durch. Damit bietet sich dem Hauptstadtclub nun erneut die Chance, erstmals die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinshandball zu gewinnen. 

Im Endspiel treffen die Berliner, bei denen Welthandballer Mathias Gidsel mit neun Toren bester Werfer war, am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn/DAZN) auf den Gewinner der anschließenden Partie zwischen dem dänischen Club Aalborg Handbold um den deutschen Nationalspieler Juri Knorr und dem Rekordsieger FC Barcelona. Im Vorjahr hatte der SCM das Finale gegen die Füchse für sich entschieden und auch die beiden jüngsten Bundesliga-Duelle gewonnen.

Füchse mit erstem Treffer und leichtem Vorteil zur Pause 

Nach einer zähen Anfangsphase vor der stimmungsvollen Kulisse von 20.122 Zuschauern entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch. Mit ihrem starken Umschaltspiel lag das Momentum etwas mehr bei den Berlinern, die sich nach 18 Minuten beim 13:10 erstmals eine Drei-Tore-Führung erspielten. 

Während die Torhüter kaum Akzente setzen konnten, prägten vor allem die Stars das Geschehen: Gisli Kristjánsson lenkte das Spiel des SCM mit starker Übersicht, während auf der Gegenseite Gidsel als kreativer Antreiber im Rückraum überzeugte. Mit einer knappen Zwei-Tore-Führung für die Berliner ging es in die Halbzeitpause.

Magdeburg lässt sich lange nicht abschütteln 

Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Partie nahtlos an die Intensität der ersten Hälfte an. In der 33. Minute setzte sich der Hauptstadtclub beim Stand von 23:19 erstmals auf vier Treffer ab und schien das Spiel zunehmend unter Kontrolle zu bringen. Doch die Elbestädter ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich Tor um Tor zurück. 

In der 44. Minute stellte Magdeburg mit dem Treffer zum 29:29 den Ausgleich her, ehe sie wenig später (48.) mit 32:31 in Führung gingen. Doch Berlin behielt die Nerven und setzte sich mit dem 36:33 in der 55. Minute wieder auf drei Tore ab. Spätestens das 38:33 drei Minuten vor dem Ende sorgte dann für die Vorentscheidung und Jubel bei den Berliner Fans. (dpa)

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