50.000 Bitcoins sind von sächsischen Ermittlern beschlagnahmt worden. Der Veräußerungserlös von 2,6 Milliarden Euro liegt auf einem Verwahrkonto. Nutzen darf Sachsen dieses Vermögen aber offenbar nicht.
50.000 Bitcoins sind von sächsischen Ermittlern beschlagnahmt worden. Der Veräußerungserlös von 2,6 Milliarden Euro liegt auf einem Verwahrkonto. Nutzen darf Sachsen dieses Vermögen aber offenbar nicht. Bild: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
Sachsen
Beschlagnahmter Bitcoin-Schatz: Sachsen darf Raubkopie-Milliarden nicht für sich arbeiten lassen

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Sachsen sitzt auf Milliarden Euro aus einem konfiszierten Bitcoin-Schatz. Dieses Vermögen rechnete das Land 2024 der eigenen Liquidität zu, um sich die Aufnahme neuer Kredite zu ersparen. Die Zinserlöse gab der Freistaat zudem aus. Doch beides ist strittig - und hat nun Folgen.

Im Januar 2024 hatten sächsische Ermittler 50.000 Bitcoins sichergestellt. Das Vermögen stammte aus dem illegalen Filmgeschäft mit Raubkopien auf der Plattform „movie2k.to“. Der ehemalige Portal-Betreiber übertrug es nach seiner Festnahme an die Behörden. Der damalige Wert der Bitcoins: etwa zwei Milliarden Euro. Im Februar ordnete die...
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