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In fast allen Bundesländern Deutschlands wohnen mittlerweile weniger Menschen als im Jahr zuvor - Sachsen macht dabei keine Ausnahme.
Wie in vielen anderen Bundesländern lebten auch in Sachsen Ende des vergangenen Jahres weniger Menschen als noch im Jahr davor. Die Bevölkerungszahl sank in Sachsen um knapp 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Im Freistaat lebten zum Stichtag am 31. Dezember 2025 exakt 4.026.599 Menschen. Das waren 15.823 Menschen weniger als Ende 2024. Zum Vergleich: Am 31. Dezember 2016 lebten noch 4.081.783 Menschen in Sachsen, fünf Jahre später waren es 4.043.002 Menschen (2021).
Nach Angaben der Statistiker stieg die Bevölkerungszahl nur in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen. In den Flächenländern ging sie hingegen zurück oder blieb annähernd stabil. Der Bevölkerungsrückgang fiel in den östlichen Bundesländern mit minus 0,5 Prozent stärker aus als in den westdeutschen Bundesländern mit minus 0,1 Prozent.
110.000 Menschen weniger in Deutschland
Ein Blick auf die bundesweiten Zahlen: In Deutschland lebten Ende 2025 110.000 Menschen weniger als ein Jahr zuvor. Die Bevölkerungszahl ist auf 83,5 Millionen Menschen gesunken. Das waren laut Statistischem Bundesamt 0,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Seit 2011 war die Bevölkerung mit Ausnahme des Corona-Jahres 2020 kontinuierlich gewachsen, wie die Statistiker berichteten: "Im Jahr 2025 sank die Bevölkerungszahl nun erstmals seit 2020 wieder."
Der Grund: Die Nettozuwanderung kann das Geburtendefizit nicht ausgleichen. 2025 gab es in Deutschland 352.000 mehr Sterbefälle als Geburten. Gleichzeitig ging der Wanderungssaldo – also die Differenz zwischen den Zu- und Fortzügen – von plus 430.000 auf 235.000 deutlich zurück. (dpa)





