Corona-Impfung für Kinder: Ostdeutschland äußerst skeptisch

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Bei den Impfquoten für die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen klafft eine große Lücke zwischen Ost und West.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 33
    11
    Echo1
    24.08.2021

    Warum die Zurückhaltung beim Impfen?

    "...aber auch übers Internet verbreitete Desinformation.." wäre ein Grund.

    Es ist schon so. Offizielle Informationen sind oft so gegensätzlich zu den Informationen im Internet. Auf beiden Seiten sprechen Ärzte und Wissenschaftler.
    Was ist richtig, was ist falsch?
    Seit Frühjahr 2020 gibt es diese gegensätzliche Meinungen. Wäre es nicht angebracht gewesen von diesem Zeitpunkt
    an, einen öffentlichen wissenschaftlichen Diskurs zu führen und zu gemeinsamen Erkenntnissen zu kommen? Nein es fand Diffamierung statt. Und grosse Teile der Bevölkerung weiss nicht, was sie glauben soll. Jetzt haben wir den Salat. Resultat: Ein gespaltenes Volk.

  • 24
    24
    qasimir
    24.08.2021

    Alle die sich Sorgen vor eventuellen Spätfolgen der Impfung machen, sollten sich bewusst sein, dass auch die Infektion Spätfolgen haben kann. Und das sogar mit höherer Wahrscheinlichkeit. Die Myokarditis z.B. tritt nach Infektion (450 Fälle pro 1 Million) sechs mal häufiger auf als nach Impfung (77 Fälle pro 1 Million).

    Quelle: NewScientist - Myocarditis is more common after covid-19 infection than vaccination.

  • 21
    28
    Napp
    24.08.2021

    Impfnebenwirkungen und Langzeitfolgen werden im Artikel quantitativ benannt und den Risiken durch Covid gegenüber gestellt. Bei hunderten Millionen Geimpften sind die Daten valide. Und neu sind die Impfstoffe auch nicht mehr, zumal Komplikationen durch Impfungen binnen Stunden bis Tagen auftreten.

  • 42
    16
    klapa
    24.08.2021

    Ein Angebot ist eine Sache, die man akzeptieren kann, weil man sie für nützlich hält oder ablehnen kann, weil eigene Bedenken und Vernunftsgründe dagegen sprechen.

    Wenn man das 'Angebot' ablehnt und dafür sanktioniert wird, ist es kein Angebot mehr, sondern eine Erpressung bzw. Nötigung.

  • 47
    19
    Echo1
    24.08.2021

    Es gab ja voriges Jahr im Frühjahr/Sommer in Sachsen 2 Studien. Wurde hier in der FP veröffentlicht. Die besagte, dass Kinder keine schlimmen Verbreiter von Viren sind.
    Der Verlauf von Grippe und Covid ist harmlos bei unseren Kindern und Jugendlichen. Auch die Todeszahlen 2020 bis heute sind bei Kindern zu vernachlässigen, äußerst gering und steht als Tatsache fest.
    Die Impfnebenwirkungen und Langzeitfolgen sind dagegen eine grosse Unbekannte. Deshalb sollte man die Verhältnismässigkeit des Impfens überlegen, also ob es wirklich notwendig ist die Kinder einem Risiko auszusetzen.

  • 45
    12
    KTreppil
    24.08.2021

    Eltern (nicht nur in Sachsen) stehen vor einer schwierigen Abwägung. Wer weiß ob es Spätfolgen für Ki. od.Jugendl. infolge der Impfung oder einer C.Infektion geben wird?Wer weiß, ob Ki. u. Jugendl. weiterhin bei evtl Mutationen ein geringes Erkrankungsrisiko haben?Was, wenn irgendwann gehäuft diese Altersgruppe in Krankenhäuser landet? Man weiß nicht, was man richtiger macht, doch die wenigsten Eltern handeln verantwortungslos!Meine Kinder sind 15 und 17, denen überlasse ich gerne selbst zu entscheiden, ich hoffe, dass sie auch ohne Druck seitens Schule ihre Entscheidung treffen können.
    Ansonsten würde ich einfach mal anregen, insgesamt zum Vergleich über Nebenwirkungen aller Impfungen zu berichten. Man impft gegen alles Mögliche, ohne solches Hintergrundwissen wie bei Corona. Wie ist das z.b. bei der üblichen Tetanus, Masern, Grippe Impfung mit den Nebenwirkungen?Da ist man unkritischer, ich kenne einen "Impfgegner" der aber geg. Gürtelrose geimpft ist, wo ich mich frage wozu...

  • 56
    42
    nnamhelyor
    24.08.2021

    Hier soll man also die äußerst geringe Wahrscheinlichkeit einer CoViD19 Erkrankung, gegen die geringe Wahrscheinlichkeit einer Herzmuskelentzündung abwägen?!

    Ich sehe in der Einnahme eines neuartigen Impfstoffes mit bedingter Zulassung, und ohne die bisher üblichen Langzeitstudien tatsächlich das größere Risiko!

  • 60
    44
    strobel
    24.08.2021

    Ich persönlich stehe nicht vor diesem Problem, da ich keine Kinder in diesem Alter habe. Aber für mich wäre eines klar, warum sollte ich mein Kind gegen einer statischen schweren Erkrankung impfen lassen wobei danach eine (statistisch gesehen) Herzmuskel Entzündung eintreten kann. Die vielleicht leicht verlaufen kann, aber wer weiss was das für die Zukunft bedeutet. Das ist doch genau so wenig erforscht. Und man sieht ja auch, dass viele geimpfte sich wieder anstecken. Ich glaube wir ostdeutschen haben das System der Bevormundung schon einmal zum Sturz gebracht und wollen das auf keinen Fall wieder. Jeder soll einfach für seinen Körper entscheiden können, was gut oder auch schlecht ist.