Corona in Sachsen: Immer weniger Orte mit Inzidenz 0

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Die Anzahl von Kommunen mit Inzidenzen über 100 ist gestiegen. In zwei Gemeinden der Region lag der Wert zuletzt über 1000.

Dresden. Mehr Orte mit einer Inzidenz über 100, weniger mit einer Inzidenz von 0 - in vielen Gemeinden Sachsens hat sich das Pandemiegeschehen in den vergangenen Tagen wieder beschleunigt. Das zeigen Daten des Landes. Demnach wiesen Stand Donnerstag 173 Städte und Gemeinden eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 und mehr auf. Eine Woche zuvor lag die Zahl bei 160. Umgekehrt sank die Anzahl der Orte mit einer Inzidenz von 0 von 73 auf 51. Zu letzteren gehörten in der Region Bockau (Erzgebirgskreis), Claußnitz (Mittelsachsen), Callenberg (Landkreis Zwickau) sowie als einziger Ort im Vogtland Triebel. Demgegenüber standen in der Region Orte mit inzwischen wieder vierstelligen Inzidenz-Werten - Neuhausen in Mittelsachsen (1620) sowie Heidersdorf (Erzgebirgskreis/1020). Auch Elsterberg (Vogtland) war zuletzt stark von Corona betroffen (943). Im Landkreis Zwickau wies Schönberg die höchste Inzidenz aus (334).

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Sie lassen sich nach Höchst- und Tiefwerten sortieren. Die Daten basieren auf Angaben des Landes Sachsen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben.

Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 
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