Corona in Sachsen: Inzidenz in immer mehr Orten bei 0

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Binnen einer Woche hat sich die Anzahl der Kommunen, in denen es sieben Tage lang keine Neuinfektion gab, verdoppelt. Andere Orte kämpfen dagegen weiter mit den Folgen der Pandemie.

Dresden. In immer mehr Orten in Sachsen hat es seit sieben Tagen keine neuen Corona-Infektionen gegeben. Das geht aus Daten des Landes Sachsen hervor. Demnach verzeichneten Stand Donnerstag 45 Gemeinden in Sachsen eine gleitende Wocheninzidenz von 0. Vor einer Woche waren es nur halb so viele. Zu den Gemeinden mit Inzidenz 0 gehören etwa Börnichen (Erzgebirgskreis), Mühlental (Vogtland), Dorfchemnitz (Mittelsachsen) und Gersdorf (Landkreis Zwickau).

Umgekehrt sind viele Kommunen weiter stark von der Pandemie betroffen. Die sachsenweit am stärksten betroffene Gemeinde war Stand Donnerstag Reinhardtsdorf-Schöna (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) mit einem Wert von 679. Landesweit an zweiter Stelle: das mittelsächsische Leubsdorf und Bad Elster im Vogtland (je 546). Im Erzgebirge hatte vor allem Tannenberg kreisweit am stärksten mit der Pandemie zu kämpfen (363). Rund um Zwickau verzeichnete Oberwiera am Donnerstag mit 196 den höchsten Inzidenzwert auf Kreisebene.

Die untenstehende Tabelle zeigt die Wocheninzidenz in Sachsens Kommunen. Sie basieren auf Angaben des Landes Sachsen. Zur besseren Übersicht in der Region klicken Sie in den betreffenden Landkreis oder nutzen Sie das Suchfeld. Mit einem Klick auf die betreffende Kommune erfahren Sie jetzt auch, wie sich Neuinfektionen und Inzidenz in den vergangenen Wochen im jeweiligen Ort entwickelt haben.

Zu berücksichtigen ist, dass die aktuellen Daten aus den Gemeinden kein 100 Prozent exaktes Lagebild liefern - unter anderem deshalb, weil sich Nachläufer-Meldungen darunter befinden. Ob eine vom Land bekanntgemachte Neuinfektion eine Nachmeldung ist oder nicht, geht aus den vom Freistaat bekanntgemachten Daten nicht hervor. Wichtig zudem: In Orten mit geringen Einwohnerzahlen kann es rechnerisch dazu kommen, dass der Inzidenzwert höher ist als die jeweilige Einwohnerzahl, weil die Anzahl der gemeldeten Fälle auf eine Vergleichsbasis von 100.000 Einwohnern hochgerechnet wurde. Zwar kann eine Gemeinde nicht mehr Corona-Fälle als Einwohner haben. Aber trotzdem zeigt der Inzidenzwert das Ausmaß des Infektionsgeschehens der vergangenen sieben Tage im jeweiligen Ort. (fp)

 

 

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