Corona-Lage in Sachsen: Wann welches Impfzentrum schließen muss

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Die aktuellen Entwicklungen rund um die Pandemie in Sachsen im Überblick.

Corona-Zahlen: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat liegt am Sonntag laut Robert-Koch-Institut (RKI) unverändert bei 15,1 (Freitag: 14,0). In den vergangenen 24 Stunden sind 83 Neuinfektionen registriert worden. Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 288.296 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Ein neuer Todesfall ist bekannt geworden. 10.158 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in Sachsen gestorben.

Im bundesweiten Vergleich liegen lediglich die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen, beide mit einem Inzidenzwert von 13,7, unter der Sieben-Tage-Inzidenz von Sachsen. Im Freistaat liegen am Sonntag der Vogtlandkreis und die Landkreise Meißen, Bautzen und Görlitz unterhalb des kritischen Wertes von zehn. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen meldet das RKI für die Landeshauptstadt Dresden mit 23,9.

Wann die Impfzentren schließen: Fest steht schon länger, dass die Impfzentren in Sachsen Ende September ihre Tore schließen sollen. Jetzt sind auch die genauen Daten bekannt. In vielen Impfungen wird bis zum 30. September durchgeimpft, einige Zentren müssen aber auch schon früher schließen. Betroffen ist davon auch Zwickau, wo das Zentrum bereits am 18. September schließt. Fest steht: überall sollen bis zum Schluss auch Erstimpfungen stattfinden.

Sachsens Skigebiete warten noch immer auf Coronahilfen: Mitte Januar hat der Freistaat die alpine Skisaison in Sachsen coronabedingt abgesagt. Nur Rodeln war noch erlaubt, die Lifte standen aber still. Für die Liftbetreiber, denen damit ein entscheidender Anteil der Einnahmen wegbrach, sollte es eigentlich finanzielle Unterstützung geben. Doch bis heute warten die Skigebiete auf das Geld. 

Industrie der Region stärker als vor Corona: Die Fallzahlen mögen wieder steigen - in der sächsischen Industrie scheint die Pandemie schon vorbei. Zumindest dann, wenn man auf die Umsätze der Unternehmen schaut. Diese sind inzwischen höher, als vor den Lockdowns. Besonders eine Branche sorgt dabei für einen kräftigen Aufschwung.

Programm für Kinder- und Jugendhilfe in der Corona-Pandemie: Die Pandemie habe junge Leute in besonderem Maße eingeschränkt. Deswegen will Sachsen der Kinder- und Jugendhilfe einen Schub geben. Ein von Sozialministerin Petra Köpping (SPD) vorgestelltes Programm sieht unter anderem vor, Strukturen im Ehrenamt zu stärken, Fachkräfte für die Jugendarbeit zu gewinnen und die Digitalisierung in diesem Bereich voranzutreiben.

Schwere Impfreaktionen selten: In den ersten zwei Monaten seit Zulassung des Impfstoffs Comirnaty von Biontech/Pfizer für 12- bis 17-Jährige in Deutschland wurden 731 Fälle mit Verdacht einer Nebenwirkung in dieser Altersgruppe gemeldet. Überwiegend handelte es sich um Lokal- und Allgemeinreaktionen. 116 Meldungen wurden als schwerwiegend - meist Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündungen - eingestuft. Diese Zahlen gab das Paul-Ehrlich-Institut am Freitag bekannt. Angesichts der Impfraten beurteilen die Wissenschaftler das Nutzen-Risiko-Verhältnis des Impfstoffs bei Kindern und Jugendlichen weiterhin positiv. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Verdachtsfälle seit Beginn der Impfkampagne auf 131.671 - bei rund 92,4 Millionen Impfdosen. Bei 48 Todesfällen sei ein Zusammenhang mit der Impfung möglich oder wahrscheinlich. (rnw/sk)


Corona-Lage in Chemnitz

Corona-Zahlen: Laut RKI ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Chemnitz am Sonntag auf 19,9 gestiegen (Vortag: 16,6). Zehn Neuinfektionen sind registriert worden. Seit Beginn der Pandemie haben sich 17.174 Menschen in der Stadt mit dem Virus infiziert. Die Anzahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 547. Wie die Stadt Chemnitz mitteilt, werden 17 Infizierte im Krankenhaus behandelt, drei liegen auf der Intensivstation.

Hunderte Kinder und Jugendliche in der Stadt geimpft: Nachdem Sachsen bereits des längeren die Impfung ab 12 Jahren freigegeben hatte, hat vor kurzem auch die Stiko und damit der Rest Deutschlands nachgezogen. In Chemnitz gestaltet sich die Nachfrage durch Unter-18-Jährige unterschiedlich. Während Kinderärzte von nur wenigen Impfungen berichten, ist im Impfzentrum eine stärkere Nachfrage zu spüren. Indes wird darüber gestritten, ob auch an Schulen geimpft werden soll. 

Impfen unter 18 - Das sagen Jugendliche: Neben der Debatte darum, ob und wo Kinder und Jugendliche geimpft werden sollten steht natürlich die Frage, ob diese das überhaupt wollen. Charlotte Bohley absolviert bei der "Freien Presse" derzeit ein Schülerpraktikum und hat daher einen super Draht zur Jugend von Chemnitz. Dort hat sie sich zu dem Thema umgehört - und sie hat sich auch selbst Gedanken gemacht


Corona-Lage im Erzgebirgskreis

Corona-Zahlen: Für den Erzgebirgskreis hat das RKI am Sonntag eine Inzidenz von 11,6 gemeldet (Vortag: 10,4). Damit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge über 10. Nach der geltenden Corona-Schutzverordnung treten daher am Dienstag strengere Corona-Regeln im Landkreis in Kraft. 

Binnen eines Tages wurden im Landkreis vier Neuinfektionen gemeldet. Seit Pandemiebeginn haben sich 32.089 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung bleibt bei 910.

Auer OB befürwortet eine Impfprämie: Mit frisch gegrillten Würsten hat die Stadt Aue-Bad Schlema jüngst Erzgebirgern die Spritze gegen Corona schmackhaft gemacht. Nun setzt der Oberbürgermeister im Kampf gegen die schleppende Impfkampagne in der Region auf weitere Anreize. Für alle Rathausmitarbeiter bringt Heinrich Kohl (CDU) eine Impfprämie über 75 Euro ins Spiel. "Vielleicht ist es so möglich, den einen oder anderen zu überzeugen", sagt er "Freie Presse". 

Corona und Kälte - Bäder ziehen durchwachsene Bilanz: Corona hat die Badesaison in diesem Jahr später starten lassen. Und dann hat auch noch das Wetter in Teilen nicht mitgespielt. Entsprechend durchwachsen fällt die Bilanz aus, die die Bäder in der Region rund um Freiberg ziehen. 

Gutscheine sollen Einzelhandel öffnen: 4000 Euro hat die Interessengemeinschaft "Rund um den Kuhberg" locker gemacht, um den Einzelhandel in den drei Mitgliedskommunen anzukurbeln. Ziel ist, die pandemiebedingten Einbußen, die Handel und Gastronomie während des Lockdowns infolge der Coronapandemie erlitten haben, zumindest teilweise abzumildern, sagt Steinbergs Bürgermeister Andreas Gruner (CDU-Mandat) und hofft auf einen Erfolg der Aktion. 

Ministerin wirbt erneut fürs Impfen: Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hat bei ihrem Besuch im Erzgebirgskreis in dieser Woche noch einmal eine Werbekampagne zum Thema Impfen für die Region angekündigt. Die soll seitens des Sozialministerium in Kürze gestartet werden. Dabei sollen die Erzgebirger unter anderem mit 20.000 Prospekten zum Impfen animiert werden. Die Ministerin hatte am Donnerstag zusammen mit dem hiesigen Bundestagskandidaten der Partei, Silvio Heider aus Niederdorf, die Kindertagesstätte "Buratino" der Arbeiterwohlfahrt und die Seniorenresidenz am Markt der Sozialbetriebe Erzgebirge in Marienberg besucht. Sie habe dabei "tolle und unheimlich engagierte Menschen" kennengelernt. Zugleich seien insbesondere in der Pflegeeinrichtung auch deutlich die aktuellen Probleme angesprochen worden, allen voran eine bessere personelle Ausstattung. Dafür soll laut Ministerin in einem nächsten Schritt der Betreuungsschlüssel für den Pflegebereich verändert werden. Unterdessen hat das Sozialministerium die offiziellen Termine für die Schließung der Impfzentren bekannt gegeben. Demnach findet in Annaberg-Buchholz am 30. September der letzte Impftag statt. (af)

Klinik-Fusion ist vollzogen: Mit der Unterzeichnung der Fusionsverträge und der Eintragung im Handelsregister am 13. August ist die Verschmelzung der drei kommunalen Krankenhausgesellschaften Erzgebirgsklinikum Annaberg, Kreiskrankenhaus Stollberg und Klinikum Mittleres Erzgebirge mit den Häusern Zschopau und Olbernhau offiziell vollzogen. Das hat die Erzgebirgsklinikum gGmbH mit Sitz in Annaberg-Buchholz am Donnerstag mitgeteilt. Der Kreistag hatte die Fusion der kommunalen Krankenhäuser Anfang Juli beschlossen. In den kommenden Monaten sollen zudem die Verschmelzung der nichtmedizinischen Service- und Dienstleistungsgesellschaften sowie der MVZ-Gesellschaft des Erzgebirgsklinikums erfolgen. (bz)


Corona-Lage in Mittelsachsen

Corona-Zahlen: Das RKI hat am Samstag für den Landkreis eine Sieben-Tage-Inzidenz von 8,9 gemeldet (Vortag: 7,6). Neun Neuinfektionen sind im Landkreis registriert worden. Die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 24.416. Ein neuer Todesfall wurde bekannt. Bisher sind 705 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Mittelsachsen verstorben.

Inzidenz-Karussell dreht sich: In Mittelsachsen ist der kritische Wert von 10 zuletzt innerhalb weniger Tage mal über- und nun wieder unterschritten worden. Für Konsequenzen aus der Infektionslage gibt es noch keinen klaren Trend. 

Ein Monat Wartezeit auf Hüft-  oder Knie-OP: Bei einem Patientenforum in Mittweida hat das Klinikum über zum Thema Hüft- und Knie-OPs informiert. Aktuell liegt die Wartezeit darauf bei etwa einem Monat. Auch das Thema Corona kam dabei zur Sprache - etwa wie lang die Patienten nach einer Infektion auf die OP warten sollten. 


Corona-Lage im Vogtland

Corona-Zahlen: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Vogtlandkreis liegt am Sonntag bei 8,4 (Vortag: 9,7). Das RKI meldet zwei Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 18.881 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. 842 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus im Landkreis gestorben.

So ist die Situation im Vogtland: Wenige Infizierte, viele Freiheiten: Die Vogtländer haben in Zeiten der Pandemie einen relativ ruhigen Sommer erlebt. Seit einigen Tagen steigt die Inzidenz allerdings wieder leicht an. Die "Freie Presse" beantwortet die wichtigsten Fragen zur aktuellen Lage.

Weitere Impftermine in der Stadt-Galerie: Die Plauener Stadt-Galerie bietet weiterhin als mobiles Impfzentrum an ausgewählten Tagen Corona-Impfungen an. Dafür ist keine Terminvereinbarung notwendig. Die Impfungen werden vom Deutschen Roten Kreuz Vogtland organisiert. Es werden alle zugelassenen Impfstoffe angeboten. Die Impfungen erfolgen im ersten Obergeschoss des Einkaufszentrums - jeweils in der Zeit von 9.30 bis 18 Uhr. Die nächsten Impftermine sind am Freitag und Samstag kommender Woche sowie am Freitag/Samstag 17./18. September. Zum Termin mitzubringen sind die Krankenversicherungskarte und der Personalausweis und - wenn vorhanden - der Impfausweis. (bju)

Ab Montag gibt's am Kuhberg Dorfgutscheine: 4000 Euro hat die Interessengemeinschaft "Rund um den Kuhberg" locker gemacht, um den Einzelhandel in den drei Mitgliedskommunen anzukurbeln. Ziel ist, die pandemiebedingten Einbußen, die Handel und Gastronomie während des Lockdowns infolge der Coronapandemie erlitten haben, zumindest teilweise abzumildern, sagt Steinbergs Bürgermeister Andreas Gruner (CDU-Mandat) und hofft auf einen Erfolg der Aktion


Corona-Lage in Zwickau

Corona-Zahlen: Das RKI hat für den Landkreis Zwickau am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 11,4 gemeldet. (Vortag: 10,2). Binnen eines Tages sind fünf Neuinfektionen registriert worden. Seit Pandemiebeginn haben sich nachweislich 26.907 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Die Anzahl der Todesfälle bleibt bei 1054.

Sind auch die Ärzte Impfmüde? Sabine Munz war froh, als sie erfuhr, dass sie nach einer überstandenen Coronainfektion eine Schutzimpfung bekommen kann. Doch als sie einen Termin bei ihrer Hausärztin machen wollte, wurde sie am Empfang abgewiesen. "Ich wurde an das Impfzentrum verwiesen, weil meine Hausärztin keine Coronaimpfungen mehr durchführt", sagt die Zwickauerin. Hinter vorgehaltener Hand habe es geheißen, dass der bürokratische Aufwand einfach nicht mehr zu bewältigen gewesen sei.

Impftermine in Hohenstein-Ernstthal: Der Kreisverband Hohenstein-Ernstthal des Deutschen Roten Kreuzes will bisher ungeimpften Mitbürgern auf die Sprünge helfen und bietet für kommende Woche zusätzliche Impftermine in der Region an. Der Vorteil: "Für diese Termine sind keine vorherigen Anmeldungen erforderlich", sagt Gerd Gräfe, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. 


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