Fünf Verletzte bei schwerem Unfall in Falkenau

Frontalzusammenstoß auf der B 173

Falkenau. Zwei Schwerstverletzte und drei Personen mit leichten Verletzungen - darunter ein 13-Jähriger Junge - sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagnachmittag auf der B 173 in Falkenau, in unmittelbarer Nähe der Kreuzung Dresdener Straße/Gustav-Haubold-Siedlung ereignet hat. Eine 22-jährige Fahrerin war in Richtung Flöha unterwegs und geriet mit ihrem VW Polo in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß das Fahrzeug mit einem Audi A 6 frontal zusammen. Während der Audi nach rechts auf einer Grünfläche zum Stehen kam, rutschte der VW mit der Fahrerseite unter die Leitplanke und wurde völlig verkeilt. Die Polofahrerin und der Beifahrer des Audi (71) mussten mit schwersten Verletzungen behandelt werden. Der Audifahrer (42) sowie seine Frau (41) und deren Sohn wurden leicht verletzt.

Elf Mitglieder der Falkenauer Feuerwehr wurden zu dem Einsatz gerufen. Sie mussten die junge Fahrerin aus dem völlig deformierten VW Polo befreien. "Das sind Bilder, die man nicht so schnell aus dem Kopf bekommt", sagte Daniel Müller, Einsatzleiter der Truppe vor Ort. Nach ihrem Einsatz, bei dem die Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten gereinigt werden musste, werteten die Feuerwehrleute das Geschehene aus. "Wir reden immer darüber. Das ist enorm wichtig", machte Müller deutlich, welchen psychischen Belastungen die Männer ausgesetzt sind. "Es war zwar nicht die altbekannte Soldatengrabkurve, in der es schon früher zu schweren Unfällen gekommen ist. Dennoch bleiben alle Kurven in diesem Abschnitt sehr gefährlich", mahnte der Feuerwehrmann zur Vorsicht. Die Bundesstraße musste aufgrund der Bergungsarbeiten für reichlich zwei Stunden voll gesperrt werden.

 

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