Sachsen
Hauseinsturz: Vorläufiges Obduktionsergebnis zu Opfern

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Drei Tote wurden in den Trümmern des eingestürzten Gründerzeitbaus geborgen. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse, woran die Opfer starben.

Görlitz.

Zur Todesursache der Opfer des Görlitzer Hauseinsturzes gibt es erste Erkenntnisse. "Laut den vorläufigen Obduktionsergebnissen erlagen die drei Verstorbenen traumatisch bedingten Verletzungen, die sie im Zusammenhang mit dem Einsturz des Gebäudes erlitten", teilte die Görlitzer Oberstaatsanwältin Irene Schott auf Anfrage mit. Belegt sei auch die "Vitalität zum Zeitpunkt des Eintritts der Verletzungen". Die Betroffenen hatten demnach bis zum Hauseinsturz gelebt. Zuerst hatte die "Sächsische Zeitung" berichtet. 

Opfer zweifelsfrei identifiziert

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnten alle drei Todesopfer zweifelsfrei identifiziert werden. Bei dem Unglück waren zwei Frauen aus Rumänien im Alter von 25 und 26 Jahren getötet worden. Sie weilten als Touristinnen in Görlitz. Zudem kam ein 48-jähriger Mann ums Leben, der aus Bulgarien stammte und auch die deutsche Staatsbürgerschaft besaß. 

Die Ursache für den Hauseinsturz 18. Mai ist noch nicht abschließend geklärt. Vermutet wird eine Gasexplosion an. Nach dem Hauseinsturz suchten hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungshundestaffeln tagelang nach den drei Vermissten. Zum Teil arbeiteten sie sich mit Schaufeln und bloßen Händen durch den Trümmerberg. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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