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Kommt passend zur EM endlich der Sommer nach Sachsen zurück?

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Grillen, Public Viewing, Gartenpartys: Hunderttausende Sachsen freuen sich auf den Start der Fußball-Europameistermeisterschaft am Freitag. Doch spielt auch das Wetter für ein erneutes Sommermärchen mit?

Chemnitz.

Was für ein bescheidener Sommer bislang: Nachts springen gerade sogar die Heizungen auch in Sachsen wieder an. Auf dem Fichtelberg waren es in der Nacht zu Mittwoch gerade einmal um die null Grad. Der Sommer kommt nicht richtig auf Touren. Auch am Donnerstag klettern die Temperaturen in Sachsen den Prognosen zufolge nur auf maximal 18 oder 19 Grad. Am Freitag zum EM-Auftakt hängt der Himmel über dem Freistaat voller Wolken. Die Sonne lässt sich nur selten blicken. Die Höchsttemperaturen steigen aber auf bis zu 22 Grad.

Auch der Samstag und Sonntag bleiben im Osten Deutschlands bei bis zu 23 Grad und Regenschauern durchwachsen, sagt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met auf dem Portal wetter.net voraus. „Perfektes Ausflugswetter sieht anders aus.“

Blitz-Sommer mit bis zu 33 Grad

Mit dem Start in die neue Woche wird es dann aber überall wärmer. Im Süden und Osten sind laut Jung sogar bis zu 33 Grad drin. „Es bleibt aber nur bei einem Blitz-Sommer“, sagt Wetter-Experte Jung. „Nach dem US-amerikanischen Modell wäre dieser Hitze-Spuk schon am Mittwoch wieder überall vorbei.“ Die drückende Schwüle werde durch kalte Luftmassen aus dem Westen verdrängt. Mit Starkregen, Hagel, teils heftigen Schauern und Gewittern mit Unwetterpotenzial müsse gerechnet werden. „In der Mitte Deutschlands wird es rappeln.“

Trübe Aussichten bis Ende Juni

Die weiteren Aussichten? „Ein beständiges Sommerwetter ist in den nächsten 10 bis 14 Tagen nicht zu erwarten“, sagt Jung. „Bis zum 28. Juni wird es in Leipzig zum Beispiel rauf und runter gehen wie auf einer Achterbahn. Ein stabiles Sommerhoch müssen wir uns für den Juni aus dem Kopf schlagen.“

Auch die Experten von wetter.de sehen schwarz. „Abgesehen von einzelnen sehr warmen Tagen, die dann von Gewittern beendet werden, können wir den Frühsommer quasi abhaken“, so Paul Heger. „Der Hochsommer steht auf der Kippe.“ Wettertechnisch sei kein Fußball-Sommermärchen in Sicht.

Hoffnung ruht auf dem Spätsommer

Für den Spätsommer gibt es aber Hoffnung. „Der August wird wärmer und trockener als üblich berechnet“, so die Vorhersage auf wetter.de. „Das könnte das große Sommerhoch werden. Auch der September könnte sich dem anschließen. In den letzten Jahren mauserte sich besonders die erste Hälfte des Monats zum Sommer, wenn nicht sogar Hochsommer.“ ( juerg)

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