Bereits Anfang April kam der Korsak-Nachwuchs im Tierpark Chemnitz zur Welt, nun zeigen sie sich auch den Besuchern. (Handout)
Bereits Anfang April kam der Korsak-Nachwuchs im Tierpark Chemnitz zur Welt, nun zeigen sie sich auch den Besuchern. (Handout) Bild: Nora Mehnert/Tierpark Chemnitz/dpa
Sachsen
Korsak im Chemnitzer Tierpark mit Nachwuchs

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Etwa einen Monat nach ihrer Geburt erkunden drei junge Korsaks nach und nach ihr Gehege. Im Tierpark sorgt der Nachwuchs für besondere Freude.

Chemnitz.

Flauschiger Nachwuchs im Tierpark Chemnitz: Besucher können kleine Korsaks, auch Steppenfüchse genannt, bei ihren ersten Erkundungstouren beobachten. Die drei Jungtiere entwickeln sich seit ihrer Geburt am 1. April sehr gut, wie der Tierpark mitteilte. Seit einigen Tagen verlassen sie demnach immer häufiger ihren Unterschlupf und erkunden neugierig ihr Gehege.

Die Elterntiere kümmern sich gemeinsam um die Aufzucht. In den ersten Wochen werden die Jungtiere gesäugt, beginnen aber schon nach etwa einem Monat, zusätzlich feste Nahrung zu sich zu nehmen. Mit etwa vier bis fünf Monaten sind sie schließlich ausgewachsen.

Korsak an extreme Witterung in Steppen angepasst

Der Korsak ist den Angaben nach perfekt an die Steppen und Halbwüsten Zentralasiens angepasst. Dank seines dichten Fells kann er den extremen Witterungsbedingungen und Kälte standhalten.

Die Fortpflanzungszeit liegt normalerweise zwischen Januar und März, kann sich in Zoos jedoch etwas verschieben. Nach einer Tragzeit von etwa sieben bis acht Wochen kommen meist mehrere Jungtiere zur Welt – in der Regel zwischen zwei und elf. Bei der Geburt sind sie noch sehr klein und wiegen nur rund 50 bis 80 Gramm.

Das Korsakweibchen lebt seit August 2025 in Chemnitz. Der Tierpark zeigte sich über den Nachwuchs besonders erfreut, da es zunächst so wirkte, als bräuchte das Paar noch etwas Zeit, um zueinanderzufinden. (dpa)

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